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Häufig gestellte Fragen zum BAföG

  1. Wer ist zuständig?
  2. Wo befindet sich das BAföG-Amt?
  3. Wann ist das BAföG-Amt geöffnet?
  4. Wer hat einen Anspruch?
  5. Wann muss der Antrag gestellt werden?
  6. Welche Formulare werden benötigt?
  7. Welches ist der BAföG-Höchstsatz
  8. Wird die Miete überhaupt berücksichtigt?
  9. Was gehört alles zum anzugebenden Vermögen?
  10. Wie viel bleibt vom Vermögen frei?
  11. Wie viel darf ich dazu verdienen?
  12. Wo liegt die Einkommensgrenze für die Eltern?
  13. Was ist, wenn sich das Einkommen der Eltern vermindert hat?
  14. Was ist "elternunabhängiges BAföG"?
  15. Erhöht sich der Anspruch durch eigene Kinder?
  16. Muss der Studienfortschritt nachgewiesen werden?
  17. Wie lange wird BAföG geleistet?
  18. Was ist eine "Studienabschlusshilfe"?
  19. Wird BAföG als Zuschuss oder als Darlehen geleistet?
  20. Wann und wie wird das Darlehen fällig?
  21. Wird ein Auslandsstudium gefördert?
  22. Gibt es eine Altersgrenze?
  23. Erhalte ich nach einem Fachrichtungswechsel weiter BAföG?
  24. Wie geht es bei einem Hochschulwechsel mit dem BAföG weiter?

Antworten

  1. Wer ist zuständig?

    Für die Bearbeitung der Anträge auf Ausbildungsförderung von Studenten an Hochschulen sind jeweils die diese Hochschulen betreuenden Studentenwerke zuständig - mit Ausnahme des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Dort sind die Hochschulen unmittelbar Ämter für Ausbildungsförderung. Das Studentenwerk Göttingen ist zuständig für die Universität Göttingen, die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) in Holzminden und Göttingen sowie die Private Fachhochschule Göttingen.

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  2. Wo befindet sich das BAföG-Amt?

    Studentenwerk Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 4, 37073 Göttingen (Zentralmensa)

    Verwaltungsetage (Ebene 3)

    Kartenansicht Google-Maps

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  3. Wann ist das BAföG-Amt geöffnet?

    Ein allgemeines Beratungsangebot besteht aktuell Di. und Do. 11:00 - 14:30 Uhr.  Daneben besteht die Möglichkeit einer Terminvereinbarung (vgl. auch "Öffnungszeiten").

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  4. Wer hat einen Anspruch?

    Grundsätzlich können alle Studierenden einen Rechtsanspruch auf Förderung nach dem BAföG haben – also beraten lassen! Neben einigen persönlichen Voraussetzungen (z. B. Staatsangehörigkeit, Alter) kommt es darauf an, ob die für den Lebensunterhalt und die Ausbildung erforderlichen Mittel anderweitig nicht zur Verfügung stehen. Ist ausreichendes eigenes Einkommen oder Vermögen vorhanden oder können die/der Eheparter/in, die/der Lebenspartner/in oder die Eltern die Kosten des Studiums tragen, bedarf es der staatlichen Unterstützung nicht. Zumeist hängt es vom Einkommen der Eltern ab, ob oder wie viel BAföG zu leisten ist. Da bei der Berechnung zahlreiche Faktoren eine Rolle spielen, ist es nicht möglich, hier kurz einen allgemeingültigen »Richtwert« zu nennen. In der persönlichen Beratung bieten wir die Möglichkeit, den Anspruch vorher einfach einmal ausrechnen zu lassen. In der Regel reicht hierfür der Steuerbescheid der Eltern aus dem vorletzten Kalenderjahr aus.

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  5. Wann muss der Antrag gestellt werden?

    Ausbildungsförderung steht nur auf Antrag zu und wird nicht rückwirkend vor dem Antragsmonat geleistet. Anträge gibt es im Studentenwerk (in der Zentralmensa sowie in der Nordmensa im Servicepunkt der AOK) oder unter www.bafög.de auch im Internet. Ein Erstantrag sollte gleich nach der Immatrikulation abgegeben werden. Folgeanträge werden in der Regel einmal im Jahr fällig. Diese sollten, um Zahlungsunterbrechungen zu vermeiden, zwei bis drei Monate vor dem Auslaufen des letzten Bewilligungsabschnitts eingereicht werden. Wenn Sie beim Ausfüllen der Formulare Fragen haben, helfen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Studienfinanzierung im Studentenwerk gern.

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  6. Welche Formulare werden benötigt?

    Die offiziellen Vordrucke heißen "Formblätter". Verfügbar sind:

    • Formblatt 1 (eigentlicher Antrag mit persönlichen und Angaben zum eigenen Einkommen und Vermögen)
    • Anlage 1 zum Formblatt 1 (Lebenslauf, der nur beim ersten Antrag und nach einer Ausbildungsunterbrechung benötigt wird)
    • Anlage 2 zum Formblatt 1 (Kinderbetreuungszuschlag, nur wenn bereits eigene Kinder vorhanden sind)
    • Formblatt 2 (nur für ein Praktikum; wird sonst durch die von der EDV erstellte Studienbescheinigung "nach § 9 BAföG" ersetzt)
    • Formblatt 3 (Persönliche und Einkommensangaben eines Ehegatten, eigetragenen Lebenspartners und jeden Elternteils; wird für jede Person mit eigenem Einkommen benötigt)
    • Formblatt 4 (benötigen nur Ausländer)
    • Formblatt 5 (Leistungsnachweis, der nur einmalig zum 5. Fachsemester benötigt wird, und in BA-/MA-Studiengängen durch den Nachweis der erworbenen ECTS ersetzt werden kann)
    • Formblatt 6 (nur für ein Auslandsstudium)
    • Formblatt 7 (Aktualisierungsantrag, nur wenn das aktuell wesentlich niedrigere Einkommen angerechnet werden soll)
    • Formblatt 8 (Vorausleistungsantrag, wenn die Eltern den angerechneten Betrag nicht leisten)

    Benötigt werden somit für einen Erstantrag Formblatt 1, die Anlage 1 dazu, die maschinelle Studienbescheinigung und Formblatt 3. Welche Nachweise vorzulegen sind, steht jeweils in den Formblättern. Regelmäßig wird noch der Steuerbescheid der Eltern aus dem vorletzten Kalenderjahr benötigt.

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  7. Welches ist der BAföG-Höchstsatz

    Der Bedarf ergibt sich aus dem Gesetz und umfasst für ein Inlandsstudium die folgenden Beträge:

     

                                                          bei den Eltern                 eigene Wohnung

    Grundbedarf                                               451 €                                 649 €

    + eigene Krankenversicherung, max.             71 €                                   71 €

    + eigene Pflegeversicherung                          15 €                                   15 €

    Höchstsatz                                                  537 €                                  735 €

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  8. Wird die Miete überhaupt berücksichtigt?

    Im gesetzlichen Bedarf sind für die Unterkunftskosten bereits 250 € enthalten. Auf die im Einzelfall aufzubringende Miete und die außerdem zu entrichtenden Nebenkosten kommt es nicht an.

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  9. Was gehört alles zum anzugebenden Vermögen?

    Es zählt das vorhandene Vermögen am Tag der Antragstellung auf BAföG. Zum Vermögen zählen Grundstücke, Häuser und Eigentumswohnungen, Kraftfahrzeuge sowie Geld- und Anlagevermögen in jeder erdenklichen Form, z. B.- Barbestand des Girokontos- Sparbücher- Sparbriefe- vermögenswirksame Geldanlagen- Bausparverträge- Lebensversicherungen mit dem Rückkaufwert- Aktien und sonstige Wertpapiere. Jedes auf den Namen des Antragstellers angelegte Guthaben muss angegeben werden. Nicht zum Vermögen zählen Haushaltsgegenstände.

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  10. Wie viel bleibt vom Vermögen frei?

    7.500 € eigenes Vermögen werden nicht auf das BAföG angerechnet. Für den Ehegatten und jedes Kind erhöht sich der Betrag um 2.100 €. Alles, was darüber hinaus geht, wird voll angerechnet. Ein zusätzlicher Teil des Vermögens kann zur Vermeidung unbilliger Härten anrechnungsfrei belassen werden (z. B. ein selbst genutztes und angemessenes Einfamilienhaus). Für Autos und Motorräder wird der Händlereinkaufswert ermittelt und dem übrigen Vermögen hinzugerechnet.

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  11. Wie viel darf ich dazu verdienen?

    Aus einem Arbeitsverhältnis dürfen mtl. 451 € brutto dazu verdient werden, und zwar in jedem Monat des Bewilligungszeitraums (in der Regel ein Jahr: 5.416 €). Es kommt allein auf die Summe der Monatseinkommen an, weshalb höhere Beträge in einzelnen Monaten unschädlich sind. Ist das Einkommen höher, muss als Faustregel mit einer Anrechnung von 80 % des Mehreinkommens gerechnet werden, weil alle Freibeträge verbraucht sind. Aus dem gesonderten Infoblatt ergibt sich Genaueres.

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  12. Wo liegt die Einkommensgrenze für die Eltern?

    Die Anrechnung des Einkommens der Eltern hängt von so vielen Faktoren ab, dass eine Einkommensgrenze nicht einfach aus einer Tabelle abgelesen werden kann. Ob ein Anspruch besteht, kann aber mit dem Schnell-Rechner abgeschätzt werden. Um sicher zu sein, können Sie mit den Einkommensnachweisen des vorletzten Kalenderjahres (das ist regelmäßig der Steuerbescheid) während unserer Öffnungszeiten in die Beratung des Studentenwerks kommen und sich den möglichen Anspruch konkret berechnen zu lassen.

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  13. Was ist, wenn sich das Einkommen der Eltern vermindert hat?

    Grundsätzlich ist für die Anrechnung des Einkommens der Eltern das vorletzte Kalenderjahr maßgeblich, auch wenn das aktuelle Einkommen höher ist. Hat sich das Einkommen vermindert, kann ein "Aktualisierungsantrag" (Formblatt 7) gestellt werden. Dieser muss vor Ablauf des Bewilligungszeitraums vom Studierenden gestellt werden. Es gilt dann das jeweils anteilige Einkommen der Kalenderjahre, in denen der Bewilligungszeitraum liegt. Die Ausbildungsförderung wird nur vorbehaltlich bewilligt und erst abschließend entschieden, wenn das Einkommen später endgültig nachgewiesen werden kann.

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  14. Was ist "elternunabhängiges BAföG"?

    Unter engen Voraussetzungen kann auf die Anrechnung des Einkommens der Eltern verzichtet werden, was häufig zur Vollförderung führt. Für ein Studium ist der Abschluss einer vorangegangenen Ausbildung mit einer nachfolgenden, mindestens dreijährigen und den Lebensunterhalt sichernden Erwerbstätigkeit der häufigste Anwendungsfall. Reicht die Zeit der Erwerbstätigkeit nicht, kann in einem "Vorausleistungsverfahren" individuell geprüft werden, ob die Eltern überhaupt noch zum Ausbildungsunterhalt verpflichtet sind.

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  15. Erhöht sich der Anspruch durch eigene Kinder?

    BAföG wird für die eigenen Lebensunterhalts- und Ausbildungskosten geleistet. Für den Unterhalt der Kinder gibt es deshalb keinen Mehrbetrag. Für die Betreuung erhöht sich der Bedarf aber um 130 € für jedes eigene Kind, mit dem Antragsteller in einem Haushalt leben. Daneben wird ein zusätzlicher Freibetrag vom eigenen Einkommen und Vermögen eingeräumt. Außerdem wird länger Ausbildungsförderung geleistet, wenn die Förderungshöchstdauer wegen der Kinderbetreuung nicht eingehalten werden kann.

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  16. Muss der Studienfortschritt nachgewiesen werden?

    BAföG wird während der ersten vier Semester grundsätzlich ohne Kontrolle der Studienfortschritte bewilligt. Ab dem fünften Fachsemester ist einmalig ein Leistungsnachweis vorzulegen. Sind die erforderlichen Leistungen noch nicht erbracht, kann unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. bei nachgewiesener Krankheit, Kinderbetreuung) ein Antrag auf spätere Vorlage der Bescheinigung gestellt werden. Bitte informieren Sie sich hierzu in der Beratung persönlich!

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  17. Wie lange wird BAföG geleistet?

    Ausbildungsförderung wird vom Beginn des Monats an gewährt, in dem der Antrag im Studentenwerk eingeht, nicht jedoch vor Beginn der Ausbildung. Leistungen werden auch in der vorlesungsfreien Zeit und bei fortlaufender Antragstellung letztlich bis zum Bestehen der Abschlussprüfung oder dem Ablauf der Förderungshöchstdauer erbracht, die sich aus der Regelstudienzeit des jeweiligen Studienganges ergibt (z.B. für ein Bachelorstudium 6 Semester, für die meisten Masterstudiengänge 4 Semester). Danach kann ggf. noch wegen einzelfallbezogener Studienverzögerungen eine Verlängerung der Förderungsdauer erfolgen oder in der Examensphase eine Hilfe zum Studienabschluss in Form eines verzinslichen Bankdarlehens geleistet werden.

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  18. Was ist eine "Studienabschlusshilfe"?

    Studierenden wird als Hilfe zum Studienabschluss für höchstens ein Jahr Ausbildungsförderung nach dem Ablauf der Regelstudienzeit geleistet, sobald sie die Zulassung zur Abschlussprüfung erlangt haben, was innerhalb von vier Semestern erreicht sein muss. Außerdem muss die Prüfungsstelle bescheinigen, dass das Studium innerhalb der 12 Monate abgeschlossen werden kann. Die Hilfe zum Studienabschluss wird als verzinsliches Bankdarlehen geleistet.

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  19. Wird BAföG als Zuschuss oder als Darlehen geleistet?

    Die Ausbildungsförderung wird an Hochschulen normalerweise zu 50% als Zuschuss und zu 50% als unverzinsliches Darlehen geleistet. Ausschließlich Zuschuss gibt es für die Zeit einer Weiterförderung nach Ablauf der Regelstudienzeit, die auf eine Schwangerschaft, Kinderbetreuung oder Behinderung zurückgeht. Für ein Zweitstudium, die Dauer der durch einen zweiten Fachrichtungswechsel verursachten Umwegsemester und nach Ablauf der Regelstudienzeit als Studienabschlusshilfe wird nur ein verzinsliches Bankdarlehen vergeben.

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  20. Wann und wie wird das Darlehen fällig?

    Die Rückzahlung des Darlehensanteils wird fünf Jahre nach dem Ablauf der Förderungshöchstdauer fällig. Die monatliche Rate beträgt 105 EUR, so weit das Einkommen 1.145 EUR übersteigt. Zusätzliche Freibeträge werden für den Ehegatten und Kinder gewährt. Für einen Studienabschluss bis 31.12.2012 gab es Erlassmöglichkeiten, wenn dieser besonders gut ausfiel oder gegenüber der Regelstudienzeit vorzeitig gelang. Eltern und Ehegatten sind zur Rückzahlung des Darlehens nicht verpflichtet. Zuständig ist das Bundesverwaltungsamt in 50728 Köln. Bei Anfragen geben Sie bitte unbedingt Ihre Förderungsnummer an. Für verzinsliche Bankdarlehen gelten andere Konditionen.

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  21. Wird ein Auslandsstudium gefördert?

    Sowohl für ein Studium wie auch für ein Praktikum sieht das BAföG eine Förderung vor. Dabei werden auch Fahrtkosten und für die Dauer eines Jahres die Studiengebühren bis maximal 4.600 € (diese sogar ohne Darlehensanteil) übernommen. Für die Länder außerhalb der Europäischen Union gibt es darüber hinaus besondere Zuschläge. Deshalb besteht ein Anspruch vielleicht sogar dann, wenn die Inlandsförderung abgelehnt werden musste.

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  22. Gibt es eine Altersgrenze?

    Sie können BAföG erhalten, wenn Sie bei Beginn des Ausbildungsabschnitts, für den Sie BAföG beantragen, das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für ein Masterstudium gilt das 35. Lebensjahr. Die Altersgrenze verschieben sich ggf. um Zeiten, in denen ein eigenes, maximal 10-jähriges Kind erzogen wurde.

    Von den Regelung gibt es einige Ausnahmen, etwa wenn der "zweite Bildungsweg" beschritten wurde oder das Studium wegen Krankheit bzw. Behinderung nicht rechtzeitig aufgenommen werden konnte. Nähere Informationen enthält ein besonderes Infoblatt. In jedem Fall sollte eine persönliche Beratung in Anspruch genommen werden.

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  23. Erhalte ich nach einem Fachrichtungswechsel weiter BAföG?

    Wenn ein anerkennungsfähiger Wechselgrund vorliegt, ergibt sich ein Anspruch für die gesamte neue Regelstudienzeit. Ein erster Wechsel innerhalb der ersten beiden Semester ist lediglich mitzuteilen. Ein Wechsel nach dem dritten Semester oder ein zweiter Wechsel ist individuell zu begründen. Anerkennungsfähig ist z. B. ein Eignungsmangel oder Neigungswandel, wenn dieser nicht schon früher hätte erkannt werden müssen. Die "Umwegsemester" durch einen zweiten Wechsel werden zum Schluss allerdings nur mit verzinslichem Darlehen gefördert.

    Ab dem vierten Fachsemester bedarf es "unabweisbarer" Gründe (z. B. eine als Unfallfolge eingetretene Behinderung). Nähere Informationen enthält ein besonderes Infoblatt. Zu allem sollte in jedem Fall eine persönliche Beratung in Anspruch genommen werden.

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  24. Wie geht es bei einem Hochschulwechsel mit dem BAföG weiter?

    Mit einem Wechsel des Hochschulortes wechselt die Zuständigkeit des Amtes für Ausbildungsförderung entsprechend. Der Wechsel sollte bei dem neu zuständigen Amt mitgeteilt werden. Es übernimmt die laufenden Zahlungen, welche die zuvor zuständige Stelle noch bis dahin weiter leistet. Angegeben werden muss auch die neue Miete oder eine andere Bankverbindung. Schwierigkeiten könnten sich allein ergeben, wenn mit dem Ortswechsel auch die Studienrichtung geändert wird ("Fachrichtungswechsel") oder wenn die Studiengänge so unterschiedlich sind, dass eine Ausbildungsverzögerung eintritt. Der Ortswechsel hat nämlich keinen Einfluss auf die Fälligkeit des Leistungsnachweises und die Förderungshöchstdauer.

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