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Pressemitteilung des Studentenwerks Göttingen Nr. 2/2014 - 14.04.2014

Erklärung des Studentenwerks Göttingen zu der Pressemitteilung der sogenannten "Wohnrauminitiative Göttingen"

Auf die Veröffentlichung der Pressemitteilung der "Wohnrauminitiative Göttingen" ist das Studentenwerk Göttingen erst auf Nachfrage des Göttinger Tageblatts aufmerksam gemacht worden. Die Pressemitteilung wurde dem Studentenwerk auf Bitten zur Verfügung gestellt.

Die sogenannte "Wohnrauminitiative Göttingen" versucht zum wiederholten Mal mit ungerechtfertigten und pauschalen falschen Vorwürfen Stimmungsmache gegen das Studentenwerk Göttingen.

Die Verwendung von Pseudonymen in der Pressemitteilung der "Wohnrauminitiative Göttingen", um etwaigen Repressionen aus dem Weg zu gehen, ist nicht zu verstehen. Dazu erklärt geschäftsführendes Vorstandsmitglied Prof. Dr. Jörg Magull: "Dieses hat es so noch nie gegeben und wird es auch nie geben!" Zeitgleich bedauert Jörg Magull, dass die "Wohnrauminitiative Göttingen" keinen Kontakt gesucht hat, um Fragen zu klären oder auch Kritik zu üben.

Das Studentenwerk Göttingen nimmt wie folgt zu den Vorwürfen Stellung:

  1. Das Gebäude "Geiststraße 10" befindet sich im Eigentum der Universität Göttingen. Das Studentenwerk Göttingen hat keinen Nutzungsvertrag für dieses Gebäude und bewirtschaftet dieses auch nicht. Daher ist uns unklar, warum diese Vorwürfe gegen das Studentenwerk Göttingen erneut erhoben werden.

  2. Das Studentenwerk Göttingen erhält keine Zuschüsse oder Zuwendungen vom Land Niedersachsen für Sanierungen/Modernisierungen von Wohnheimen. Alle Vorhaben müssen aus Eigenmitteln und Krediten finanziert werden. Die Beschlussfassungen zu den erwähnten Vorhaben "Theodor-Heuss-Str. 13" und "Rosenbachweg 2/4" wurden in den Gremien des Studentenwerks Göttingen " welche mit studentischen Vertreter/innen besetzt sind " einstimmig gefasst.
  • Das Gebäude "Theodor-Heuss-Straße 13" wird in Kooperation mit der Städtischen Wohnungsbau GmbH abgerissen und ein Neubau errichtet. Aus bislang 60 Wohnplätzen (überwiegend Einzelzimmer) werden über 90 Wohnplätze in 2er- und 3er-Gruppenwohnungen mit Küche und Nasszelle. Dies ist eine Steigerung von 50 % der Wohnheimplätze für dieses Objekt. Ein Abbau an Wohnplätzen ist hier nicht gegeben.

    Allen bisherigen Bewohner/innen ist ein Wohnplatz in anderen Objekten des Studentenwerks Göttingen angeboten worden; hiervon haben 41 interessierte Bewohner/innen Gebrauch gemacht.

    Die Bauzeit beträgt ca. 1,5 Jahre; der Wiederbezug ist für Oktober 2015 geplant. Die Kosten für die Mieten können erst nach Fertigstellung der Baumaßnahme ausgewiesen werden.

  • Die "Studentensiedlung" (Rosenbachweg 2 - 12) wird in drei Bauabschnitten saniert. Die drei Gebäude sind fast 40 Jahre alt. Folgende Punkte stehen bei der Sanierung im Vordergrund:

    • energiesparende Maßnahmen wie Kellerdecke, Fassade, Fenster und Dach, um entsprechende gesetzliche Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu erfüllen

    • Umsetzung der Vorgaben des Brandschutzes (z. B. Fluchttreppen, Rauchmelder, Brandschutztüren)


    • Erneuerung der gesamten Elektroverteilung und sämtlicher Schmutz- und Frischwasserleitungen

    • Gemeinschaftssanitäreinrichtungen zurückbauen und eigene Nasszellen in den Zimmern

    • Bodenbelagsarbeiten

    • Malerarbeiten im Innen- und Außenbereich

    • Die Selbstverwaltung des "Rosenbachwegs" wurde stets in die Planungen einbezogen und Erfahrungen der Mieter/innen berücksichtigt. Dies hat das Studentenwerk z. B. dazu veranlasst, wieder mehrere Gemeinschaftsflächen einzuplanen. Vor der Modernisierung standen 114 Einzelzimmer zur Verfügung, nach Abschluss der Arbeiten werden 108 Einzelzimmer zu belegen sein.

Bekanntermaßen führen Modernisierungen zu Mietpreissteigerungen. Das Studentenwerk erhöht die Mieten nur um das Nötigste; hier werden Abschreibungs-, Kapital-, Betriebs- und Verwaltungskosten sowie kalkulatorische Instandhaltungskosten kostendeckend kalkuliert.

Grundsätzlich ist zum Thema "Mietpreis" festzuhalten, dass die erheblich kostengünstigeren Mieten für die alten Wohnheime in den damals gewährten staatlichen Zuschüssen begründet liegen. "Die Zuschüsse gibt es leider nicht mehr", so Jörg Magull. "Somit muss das Studentenwerk Göttingen erhebliches Eigenkapital einsetzen und Kredite aufnehmen, um die Wohnheimmaßnahmen zu finanzieren". Dies führt zu höheren Mieten, obwohl nur nötige Maßnahmen umgesetzt werden. Es handelt sich bei den Maßnahmen nicht um eine Luxussanierung.

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