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Studentenwerk Göttingen
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Pressemitteilung des Studentenwerks Göttingen Nr. 3/2014 - 13.05.2014

Erklärung des Studentenwerks Göttingen zum Offenen Brief der "Wohnrauminitiative Göttingen"

Heute am 13.05.2014 gegen 7.00 Uhr morgens wurde an den Privatwohnungen von Herrn Prof. Dr. Magull sowie Herrn Vinnen von der Wohnrauminitiative Göttingen ein Offener Brief abgegeben. Der Ort und Zeitpunkt dieser Übergabe befremdet uns sehr, zumal die Anschrift des Studentenwerks Göttingen hinlänglich bekannt ist.

Weiterhin wurden während der Briefübergaben Fotos gemacht, deren öffentlicher Verwendung durch Herrn Prof. Magull, als auch die abgebildete Person und Herrn Vinnen nicht zugestimmt wurde. Somit kann die Veröffentlichung durch Persönlichkeitsrecht eingeschränkt werden. Sofern der Abgebildete keine Erlaubnis für die Veröffentlichung gewährt hat, ist das Hochladen generell nicht erlaubt = siehe Schutz der Rechte anderer Personen bei Facebook.

Das Studentenwerk Göttingen verurteilt auf das Schärfste, dass einzelne seiner Mitarbeiter in der Öffentlichkeit angegriffen werden. Dies entspricht nicht unseren Vorstellungen von einem fairen Umgang miteinander!

Das Studentenwerk Göttingen sorgt für die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesundheitlichen Bedürfnisse aller Studierenden und hat somit auch die Sorgfaltspflicht  für diejenigen Bewohnerinnen und Bewohner, die in Wohnobjekten des Studentenwerks Göttingen wohnen und sich nicht mit dem Anbringen von Transparenten mit politischem Inhalt identifizieren. Daher wurde auch auf Wunsch dieser Bewohnerinnen und Bewohner in den Allgemeinen Mietbedingungen aufgenommen, dass das Anbringen von Außenantennen, Plakaten, Schildern und Transparenten im Wohnheim und an der Außenfassade nicht gestattet ist.

Zu den weiteren Punkten des Offenen Briefs nehmen wir wie folgt Stellung:

Hinweise unserer Mitarbeiter bezüglich einer Abmahnung, Mitvertragskündigung und die schriftlichen Abmahnungen ergeben sich aus der Sorgfaltspflicht für alle studentischen Bewohnerinnen und Bewohner sowie auf Grund des Abschlusses des Mietvertrages mit den Allgemeinen Mietbedingungen.

Die Nutzung einer freien Fläche vor einem Wohnheim z. B. als Parkfläche, die Nutzung von leerstehenden Kellerräumen und die Nutzung von Gartenanlagen sind im Regelfall nicht Bestandteil der Mietsache und daher hat der Vermieter jederzeit das Recht, diese Nutzung zu untersagen.

Die in den Allgemeinen Mietbedingungen aufgenommene Klausel bezüglich der Kleintierhaltung ergibt sich zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner, da kulturelle Unterschiede, Allergien und Ängste gegenüber Tieren nicht selten sind, uns immer wieder kommuniziert werden, und letztlich nicht alle Tierarten zusammen gehalten werden können.

Das Studentenwerk hat sich in der Vergangenheit dadurch ausgezeichnet, im Vergleich zu anderen Hochschulstandorten einen sehr hohen Anteil an Wohnraum für Studierende zur Verfügung stellen zu können. Das wollen wir auch zukünftig.

Unsere Wohnheime sind zeitgemäß ausgestattet und nachhaltig gebaut:

Das Gebäude "Theodor-Heuss-Straße 13" wird in Kooperation mit der Städtischen Wohnungsbau GmbH Göttingen abgerissen und ein Neubau mit Hilfe von Mitteln aus dem sozialen Wohnungsbau errichtet. Aus bislang 60 Wohnplätzen (überwiegend Einzelzimmer) werden über 90 Wohnplätze in 2er- und 3er-Gruppenwohnungen mit Küche und Nasszelle. Dies ist eine Steigerung von 50 % der Wohnheimplätze für dieses Objekt. Ein Abbau an Wohnplätzen ist hier nicht gegeben.

Allen bisherigen Bewohner/innen ist ein Wohnplatz in anderen Objekten des Studentenwerks Göttingen angeboten worden; hiervon haben 41 interessierte Bewohner/innen Gebrauch gemacht.

Die "Studentensiedlung" (Rosenbachweg 2 - 12) wird in drei Bauabschnitten saniert. Die drei Gebäude sind fast 40 Jahre alt. Folgende Punkte stehen bei der Sanierung im Vordergrund:

  • energiesparende Maßnahmen wie Kellerdecke, Fassade, Fenster und Dach, um entsprechende gesetzliche Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu erfüllen
  • Umsetzung der Vorgaben des Brandschutzes (z. B. Fluchttreppen, Rauchmelder, Brandschutztüren)
  • Erneuerung der gesamten Elektroverteilung und sämtlicher Schmutz- und Frischwasserleitungen
  • Gemeinschaftssanitäreinrichtungen zurückbauen und eigene Nasszellen in den Zimmern
  • Bodenbelagsarbeiten
  • Malerarbeiten im Innen- und Außenbereich

Die studentische Selbstverwaltung des Wohnheims "Rosenbachweg" wurde stets in die Planungen einbezogen und die Erfahrungen der Mieter/innen werden berücksichtigt. Dies hat das Studentenwerk z. B. dazu veranlasst, wieder mehrere Gemeinschaftsflächen einzuplanen. Vor der Modernisierung standen 114 Einzelzimmer zur Verfügung, nach Abschluss der Arbeiten werden 108 Einzelzimmer zu belegen sein.

Wir verstehen nicht, warum die "Wohnrauminitiative Göttingen" die Form des Offenen Briefes wählt, um damit öffentlich Vorwürfe gegen das Studentenwerk Göttingen zu erheben. Zumal die aufgeführten Punkte kleinteilige Kritik an den Vorgängen aus den letzten neun Jahre beinhalten, die als zusammenhanglose Beispiele zusammengefasst wurden, um eine vermeintliche bösartige Strategie des Studentenwerk Göttingen zu konstruieren.

Wir betonen, dass Herr Prof. Dr. Jörg Magull als geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studentenwerks Göttingen gern für Gespräche zur Verfügung steht, wenn Fragen oder Anregungen zu Entscheidungen des Studentenwerks Göttingen aufkommen. Dieses haben wir in der Vergangenheit bewiesen und wir haben immer wieder Gesprächsangebote unterbreitet. Anstelle einer öffentlich geführten Auseinandersetzung über die Medien finden wir ein persönliches Gespräch viel sinnvoller.

Darüber hinaus ist es uns wichtig klar zu stellen, dass der Vorstand sowie das geschäftsführende Vorstandsmitglied eine Fürsorgepflicht gegenüber allen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen haben, die im täglichen Dienst für die Studierenden Vorgaben und Entscheidungen umsetzen. Somit ist die öffentliche Meinungsäußerung gegenüber einzelner Mitarbeiter völlig inakzeptabel.

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