Clubkino

Wohnheimparty, Konzert, Film, Vortrag, Diskussion etc.

Moderatoren: StudentenwerkGö, magull, Verpflegungsbetriebe

Clubkino

Beitragvon gambit » Dienstag 20. Oktober 2009, 09:24

Unser Programm im WS09/10:

26.10.: The Limits of Control (Omu)
02.11.: Zerrissene Umarmungen (OmU)
09.11.: Alle Anderen
16.11.: Sunshine Cleaning
23.11.: Elite Squad (Tropa de Elite) (OmU)
30.11.: Whisky mit Wodka
07.12.: Die Gräfin
14.12.: Casablanca (OmU)
11.01.: Ich habe sie geliebt (OmU)
18.01.: Sturm
25.01.: Durst (OmU)
01.02.: Kleine Tricks

Immer montags im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

Das Clubkino im Netz:

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The Limits Of Control

Beitragvon gambit » Montag 26. Oktober 2009, 09:14

Heute zeigen wir als ersten Film des Semesters den neuen Film von Jim Jarmusch "The Limits Of Control" mit Isaach De Bankolé und Gael Garcia Bernal in den Hauptrollen im Orginal mit Untertitel. Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

Regie: Jim Jarmusch, Darsteller: Isaach De Bankolé, Gael Garcia Bernal, Bill Murray, USA, 122 Min

Inhalt: Ein geheimnisvoller Fremder reist nach Spanien. Er hat dort einen Auftrag zu erledigen. Welcher Art dieser Auftrag ist, bleibt im Dunklen. Alles deutet jedoch darauf hin, dass sich sein Vorhaben nicht ganz im Rahmen des Gesetzes bewegt. Auf verschiedenen Stationen seiner Odyssee übermitteln ihm allerhand mysteriöse Gestalten rätselhafte Botschaften. Doch ist ihnen zu trauen? Das irgendwie merkwürdige Gefühl über allem verdichtet sich allmählich immer mehr zu einer unheimlichen, düsteren Vorahnung...
Jim Jarmusch ist über die Jahre seinem einzigartigen Stil treu geblieben. Mit seinem lakonischen Humor und dem ruhigen Erzähltempo begeistert er über Jahre hinweg eine kleine Fangemeinde. Zu dieser zählen nicht zuletzt ein paar der besten Charakterdarsteller, die sich bei jedem neuen Film des Meisters um eine kleine Nebenrolle reissen. So begegnen einem dieses Mal u.a. Tilda Swinton, Gael Garcia Bernal und Bill Murray. Der Focus des Films liegt jedoch bei seinem Protagonisten. Und Isaach De Bankolé muss sich vor seinen prominenten Vorgängern wie Johnny Depp oder Forest Whitaker nicht verstecken.
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Zerrissene Umarmungen (OmU)

Beitragvon gambit » Montag 2. November 2009, 02:26

Heute zeigen wir Pedro Almodóvar`s neuen Film "Zerrissene Umarmungen" mit Penélope Cruz in der Hauptrolle im Orginal mit Untertitel. Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

Orginaltitel: Los abrazos rotos (Spanien 2009), 127 min, Regie & Drehbuch: Pedro Almodóvar, Darsteller: Penélope Cruz, Lluís Homar, Blanka Portillo, José Luis Gómez, Rubén Ochandiano, Tamar Novas

Inhalt: Bei einem schweren Unfall verliert der Filmregisseur Mateo Blanco nicht nur sein Augenlicht, sondern auch seine große Liebe Lena. 14 Jahre später lebt er, scheinbar glücklich, als Drehbuchautor unter dem Namen Harry Caine. Mateo ist für ihn beim Unfall gestorben. Aus dieser vergangenen Zeit bleiben ihm nur seine ehemalige Produktionsleiterin Judit und ihr Sohn Diego, die Harry durch seinen Alltag helfen. Jedoch holen ihn die Geister des verdrängten Lebens ein. Eines Tages stellt sich der junge Ray X vor, um mit Harry ein Filmprojekt zu realisieren. Ray X kommt ihm seltsam bekannt vor und weckt in Harry Erinnerung und Schmerzen einer vergessenen Zeit. Er hatte eine tragische Affäre mit der schönen Schauspielerin Lena. Und da war ihr von Eifersucht getriebener Mann Martel, der auch zugleich Produzent seines Filmes „Mädchen und Koffer“ war. Zerrissene Umarmungen ist ein Melodram in verschiedenen Zeitebenen, das sich in einem Labyrinth von kleinen Nebenerzählungen verstrickt und mit kunstvollen Bildern tolle Schauspieler glänzen lässt. Absolut sehenswert!

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Alle Anderen

Beitragvon gambit » Montag 9. November 2009, 00:38

Heute zeigen wir "Alle Anderen", mit Birgit Minichmayr in der Hauptrolle, die dafür den Silberen Bären auf der diesjährigen Berlinale gewann. Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

Deutschland 2009, Regie: Maren Ade, Darsteller: Birgit Minichmayr, Lars Eidinger, Hans-Jochen Wagner, Nicole Marischka, Länge: 119 Minuten

Inhalt: Gitti (Birgit Minichmayr) und Chris (Lars Eidinger) sind ein ungleiches Paar. Gitti ist offen und extrovertiert und arbeitet als PR-Managerin bei einer Plattenfirma. Chris ist ein ambitionierter aber erfolgloser Architekt, der unsicher ist und sich nur von rationalen Entscheidungen leiten lässt. Die beiden leben als Paar hinter ihrer nach aussen hin perfekten Fassade. Doch während eines gemeinsamen Urlaubs in Sardinien beginnt diese zu bröckeln. Durch Zufall treffen sie dort auf ein befreundetes Pärchen: Hans ist ein im Gegensatz zu Chris erfolgreicher Architekt und extrem selbstbewusst und Sana ist eine an Hans angepasste Modedesignerin. Aufgrund dieser Begegnung beginnen Chris und Gitti ihre Beziehung und ihr Selbstbild zu hinterfragen und liefern sich einen immer stärkeren Schlagabtausch. Zu guter letzt bleibt nur noch die Frage, ob und wie sie ihre Beziehung überhaupt noch fortführen können.
Das besondere an "Alle anderen" ist die äusserst subtile Erzählweise des Films. Die Regisseurin und Drehbuchautorin Maren Ade ("Der Wald vor lauter Bäumen") schafft es mittels scheinbar nebensächlicher Begebenheiten (ein neu gekauftes Kleid von Gitti, ein Picknick, die Begegnung mit Hans und Sana) ihre Figuren zu beschreiben. Ermöglicht wird dies auch durch die phänomenalen Schauspielleistungen der beiden Hauptdarsteller. Völlig zu recht wurde Birgit Minichmayr für ihre Rolle als Gitti mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

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Sunshine Cleaning

Beitragvon gambit » Montag 16. November 2009, 02:06

Heute zeigen wir "Sunshine Cleaning" (von den Machern von „Little Miss Sunshine“). Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

USA 2008; Regie: Christine Jeffs; Darsteller: Amy Adams, Emily Blunt, Alan Arkin; 91 Minuten

Inhalt: Rose ist unzufrieden mit ihrem Leben. Die allein erziehende Mutter hält sich mit einem Putzjob über Wasser und hat eine nicht sehr erfüllende Affäre mit einem verheirateten Polizisten. Als ihr verhaltensauffälliger Sohn von der Schule zu fliegen droht, beschließt sie ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und so gründet sie mit ihrer unzuverlässigen und ebenfalls erfolglosen Schwester Norah eine eigene Firma zur Reinigung von Tatorten und Messie-Wohnungen. Die eklige und nervenaufreibende Arbeit wird bald zum Erfolg und mit weiteren Aufträgen belohnt.
Als Norah jedoch bei einer dieser Reinigungen ein Haus in Brand setzt, scheint alles wieder verloren zu sein...
Mit einer guten Portion schwarzem Humor und viel Herz erzählen die Macher von „Little Miss Sunshine“ von Rose und ihrer skurrilen Familie. Ein unterhaltsamer Kinoabend ist mit dieser Komödie garantiert.

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Tropa de Elite (OmU)

Beitragvon gambit » Montag 23. November 2009, 10:28

Heute zeigen wir den Gewinner der Berlinale 2008 "Tropa de Elite (OmU)". Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

Brasilien, 2007, Regie: José Padilha, Mit: Wagner Moura, Caio Junqueira, André Ramiro, u. v. m., Länge: 115 Minuten

Inhalt: BOPE ist der Name einer Spezialeinheit die Nacht für Nacht für Ordnung
in den Favelas, den Slums von Rio de Janeiro, sorgen soll. Immer wenn
die reguläre Polizei versagt, müssen Captain Nascimento und seine
Männer mit teils drastischer Gewalt anrücken. Aber Nascimento plagen
immer aufs neue Panikattacken, die er nur mittels Beruhigungsmitteln
übersteht. Seine schwangere Freundin drängt ihn außerdem aufzuhören.
Aber dafür braucht er einen Nachfolger: Einen seiner beiden
Jugendfreunde Matias oder Neto. Die beiden müssen durch ein hartes
Ausleseverfahren, geraten aber aufgrund nicht immer legaler
Polizeipraktiken und ständiger Korruption immer mehr in moralische
Konflikte.
"Tropa de Elite" schildert diese Geschichte in semi-dokumentarischen
Bildern. Dadurch bekommt man immer aufs neue das Gefühl vermittelt,
mitten in dem dauernden Sumpf aus Gewalt zu sein, der in den Favelas
herrscht. Verstärkt wird dies durch die Figuren der Polizisten, die
sich durch einen nicht enden wollenden Krieg mit Gangstern mit einem
Leben außerhalb moralischer Konsequenzen abgefunden haben. Für diese
Offenheit wurde "Tropa de Elite" mit dem Goldenen Bären als bester
Film auf der Berlinale 2008 belohnt.

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Whisky mit Wodka

Beitragvon gambit » Montag 30. November 2009, 02:07

Heute zeigen wir den neuen Film von Andreas Dresen, "Whisky mit Wodka", mit Henry Hübchen in der Hauptrolle. Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

Deutschland 2009, Regie: Andreas Dresen, Darsteller: Henry Hübchen, Corinna Harfouch, Sylvester Groth, Markus Hering, Valery Tscheplanowa, Länge: 104 Minuten

Inhalt: Der alternde Schauspieler Otto Kuhlberg (Henry Hübchen) ist zwar immer noch ein Kassenmagnet, hat aber ein großes Problem: Er trinkt zu gern. Dies führte dazu, dass dessen letzter Film aufgrund seiner Alkoholprobleme nicht fertig gedreht werden konnte. Als Otto am Set seines neuen Films ebenfalls betrunken erscheint, beschließt die Produktionsleitung eine radikale Maßnahme: Alle Szenen mit Otto sollen doppelt gedreht werden, einmal mit Otto und ein anderes Mal mit einem Ersatzschauspieler. Widerwillig stimmt Regisseur Martin Telleck (Sylvester Groth) dem zu und engagiert den Theaterschauspieler Arno Runge (Markus Hering) als Ottos Doppelgänger. Als Otto dies entdeckt, wird seine Kampfkraft geweckt und ein Duell zwischen den beiden doch sehr unterschiedlichen Schauspielern nimmt seinen Lauf.
"Whisky mit Wodka" schafft das Kunststück, zugleich ein tragischer und doch ein urkomischer Film zu sein. Ermöglicht wird dies durch die Zusammenarbeit von Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase ("Solo Sunny", "Die Stille vor dem Schuss") und Regisseur Andreas Dresen ("Halbe Treppe", "Willenbrock"), die auch gemeinsam für "Sommer vorm Balkon" verantwortlich waren. Wie auch bei früheren Filmen von Andreas Dresen, überzeugt auch "Whisky mit Wodka" vor allem durch die liebevolle Darstellung seiner Figuren. Dazu kommt ein Blick hinter die Kulissen des Filmdrehs, der zu herrlichen Szenen mit einem lakonischen Humor führt. Abgerundet wird der Film durch seine exzellenten Schauspieler, allen voran Henry Hübchen als problematischer aber doch sympathischer Otto und Corinna Harfouch, welche die weibliche Hauptrolle des Films im Film spielt.

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Die Gräfin

Beitragvon gambit » Montag 7. Dezember 2009, 02:08

Heute zeigen wir "Die Gräfin" von und mit Julie Delpy über die sogenannte "Blutgräfin" Erzsébet Báthory. Mit Daniel Brühl und William Hurt in weiteren Rollen.
Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

Deutschland, Frankreich, 2008, Regie: Julie Delpy, Mit: Julie Delpy, Daniel Brühl, William Hurt, u. v. m., Länge: 98 Minuten

Inhalt: Die Gräfin Erzsébet Báthory (Julie Delpy) ist Ende des 16. Jahrhunderts eine der mächtigsten Frauen Ungarns. Nachdem ihr Mann gestorben ist, kümmert sie sich allein um ihre Besitztümer. Eines Tages bekommt sie von Graf Thurzo (William Hurt) einen Heiratsantrag, verliebt sich jedoch in dessen Sohn Istvan (Daniel Brühl). Die Beziehung zwischen Erzsébet und dem 17 Jahre jüngeren Istvan wird von dessen Vater durch eine Intrige beendet. Angetrieben von dem Glauben, daß Istvan sie wegen einer jüngeren Frau verlassen hat, entwickelt Erzsébet einen unaufhaltsamen Jugendwahn. Schließlich glaubt sie, mittels des Bluts von Jungfrauen eine Mittel für ewige Jugend gefunden zu haben...
Trotz der 400 Jahre zurückliegenden Geschichte greift Julie Delpy in "Die Gräfin" zeitgenössische Themen wie Jugendwahn und Emanzipation auf. Die vielschichtige historische Figur der Erzsébet Báthory bietet dabei auch eine gute Gelegenheit das volle Können Julie Delpys als Schauspielerin zu geniessen.

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Casablanca (OmU)

Beitragvon gambit » Montag 14. Dezember 2009, 11:45

Heute zeigen wir als letzten Film des Jahres im ZHG 011 um 19.30 Uhr den wohl bekanntesten Filmklassiker schlechthin, "Casablanca" im Orginal mit Untertitel mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann in den Hauptrollen.

Länge: 102 min, Regie: Micheal Curtis, Drehbuch: Julius & Philip Epstein, Darsteller: Humphrey Bogart, Ingrid Bergmann, Paul Henreid, Conrad Veidt

Inhalt: Casablanca, 1942. Die marokkanische Stadt ist Schauplatz für eine Liebesgeschichte, die Filmgeschichte geschrieben hat. In der Stadt treffen sich Kriegsflüchtlinge und politisch Verfolgte am liebsten im Nachtclub „Café Americaine“. Der Amerikaner Rick Blaine, der den Nachtclub betreibt, pflegt auch Kontakt zum korrupten Polizeichef Louis Renault. Der Präfekt verteilt Transit-Visa für Bestechungsgelder und kooperiert mit den Deutschen. An diesem Tag kündigt der den Besuch des deutschen Major Strasser an, der den gesuchten Italiener Ugarte spektakulär festnehmen will. Ugarte soll zwei deutsche Offiziere getötet haben um ihnen die Transit-Visa zu stehlen. Außerdem kündigt sich auch noch eine weitere Berühmtheit in Casablanca an: Der tschechische Widerstandskämpfer Victor Laszlo mit seiner Frau. Polizeipräfekt Renault und Major Strasser wollen verhindern, dass Laszlo die Stadt je wieder verlässt. Als Laszlo und seine Frau das Café betreten, bleibt Rick die Luft weg. Laszlos Frau ist Ilsa Lund. Die Frau, in die er sich in Paris unsterblich verliebte. Sie jedoch ließ ihn sitzen, als er vor den deutschen Truppen fliehen musste. Soll er ihr und ihrem Mann zur Flucht verhelfen und sie somit ein zweites Mal verlieren …?

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Ich habe sie geliebt (OmU)

Beitragvon gambit » Montag 11. Januar 2010, 02:28

Heute zeigen wir als ersten Film des Jahres, das frz. Liebesdrama "Ich habe sie geliebt" im Orginal mit Untertitel mit Daniel Auteuil und Marie-Josée Croze in den Hauptrollen. Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

Orginaltitel: Je l'aimais; Frankreich 2009; Regie: Zabou Breitman; Drehbuch: Zabou Breitman, Agnès de Sacy; Darsteller: Daniel Auteuil, Marie-Josée Croze, Florence Loiret-Caille; Länge: 115 Minuten

Nach dem gleichnamigen Roman von Anna Gavalda ( Zusammen ist man weniger allein )

Inhalt: Die junge Chloé ist verzweifelt. Ihr Mann hat sie wegen einer anderen sitzengelassen. Jetzt steht sie mit ihren beiden Töchtern alleine da. Ihr Schwiegervater Pierre hält es für das Beste, wenn Chloé etwas Abstand bekommt und lädt sie und ihre beiden Töchter in sein einsames Ferienhaus in den Bergen ein. Nach einiger Zeit taut der sonst eher verschlossene Pierre auf und beichtet Chloé von seiner ehemaligen Affäre. Er erzählt wie er die Dolmetscherin Mathilde in Hongkong kennen und lieben gelernt hat und wie er sich immer wieder heimlich mit ihr auf der ganzen Welt getroffen hat - ohne das Wissen seiner Frau. Sich von seiner Frau zu trennen und die Sicherheit der Ehe hinter sich zu lassen bringt er allerdings auch nicht übers Herz und so stellt Pierre Jahre später fest, dass er nicht nur sein sondern auch das Leben seiner Frau ruiniert hat. Und so beginnt auch Chloé die Trennung von ihrem Mann mit anderen Augen zu sehen.
„Ich habe sie geliebt“ erzählt in ruhigen Tönen die leidenschaftliche Liebesgeschichte von zwei Menschen, die sich lieben obwohl sie es nicht dürfen. Eine Geschichte von nicht erfüllten Erwartungen, der Tragik falscher Entscheidungen und dem Schmerz des Verlassenwerdens.

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Sturm

Beitragvon gambit » Montag 18. Januar 2010, 02:16

Heute zeigen wir in Zusammenarbeit mit amnesty international Göttingen das Drama "Sturm" mit Kerry Fox und Anamaria Marinca in den Hauptrollen. Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

Orginaltitel: Storm; D/DK/NL 2009; Regie: Hans-Christian Schmid; Drehbuch: Bernd Lange, Hans-Christian Schmid; Darsteller: Kerry Fox, Anamaria Marinca, Rolf Lassgard, Stephen Dillane; Länge: 105 Minuten

Inhalt: General Duric, ein Kriegsverbrecher aus dem Balkankrieg in den 90ern, soll vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag endlich zur Rechenschaft gezogen werden. Die Staatsanwältin Hannah Maynard hat einen Zeugen, der bereit ist, auszusagen, wie er Duric eine Deportation von Zivilisten befehligen sah. Dummerweise lügt der Zeuge: Er weiß zwar, das die Deportation stattgefunden hat, war aber nicht vor Ort. So ist gut gemeint wieder einmal schlecht gemacht und die Staatsanwaltschaft steht vor einem Scherbenhaufen, während Duric mit Freispruch rechnen kann. Die engagierte Staatsanwältin kann aber mit der deportierten, überlebenden Schwester des falschen Zeugen Kontakt aufnehmen. Die junge Mira Arendt lebt mit ihrem deutschen Mann und ihrem Sohn in Deutschland und möchte nicht in die Zeit des Bürgerkriegs zurückblicken – letztlich kann die Staatsanwältin sie aber für eine Zeugenaussage gewinnen. Der Kampf dieser zwei Frauen für Gerechtigkeit, diesen Kampf, den sie mit den Mitteln der Rechtsstaatlichkeit gegen alle juristischen und politischen Fallstricke führen, zeigt Hans-Christian Schmids Film.
Vorwiegend im kleinen Gerichtssaal und in den Büros der Juristen, bisweilen auch in Hotelzimmern, spielt dieser Film, und aus dieser Situation heraus schafft Schmid eine beklemmende, kammerspielartige Atmosphäre mit der es ihm gelingt, die Greuel des Krieges und der Taten Durics zu rekonstruieren, ohne ein einziges Mal Gewalt wirklich zeigen zu müssen. Der Film erzählt seine Geschichte in einer Weise, die den westlichen, an ein von den Medien vorgekautes Bild des Balkankrieges gewöhnten Zuschauer ungewöhnlich harsch mit diesen schrecklichen Ereignissen konfrontiert. Schmid erzählt eine Geschichte, die sehr ernst ist und ebenso ernst und sachlich vorgetragen ist, aber es ist eine Geschichte, die erzählt werden muss. „Sturm“ gewann mehre Filmpreise und war in berlin für den Goldenen Bären nominiert. Großes Kino, wenngleich der Besucher, der seichte Zerstreuung sucht, vorm heimischen Fernseher besser aufgehoben sein dürfte.

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Durst (OmU)

Beitragvon gambit » Montag 25. Januar 2010, 01:57

Schluß mit Lustig! Genug mit zahnlosen Möchtegern-Vampiren á la Twilight, New Moon oder Vampires Diaries. Heute bittet "Oldboy"-Regisseur Chan-wook Park zu seiner Version eines Tanz der Vampire, in den er einen zum Vampir gewordenen katholischen Priester vor die Frage stellt: Was ist stärker, dein Glaube oder dein "Durst"? Mit Song Kang-ho in der Hauptrolle. Stilecht und blutig serviert im Orginal mit Untertitel. Wie immer im ZHG 011 für nur 2€ Eintritt. Diesmal aber erst um 20 Uhr.

Orginaltitel: Bak-Jwi; Regie: Chan-wook Park; Drehbuch: Jeong Seo-Gyeong, Park Chan-wook; Darsteller: Kang-ho Song, Ok-vin Kim, Südkorea, Länge: 133 Min

Inhalt: Sang-hyun, ein katholischer Priester in Südkorea, meldet sich freiwillig als Testperson für ein Forschungsprojekt in Afrika, zur Impfstoffentwicklung gegen ein tödliches Virus. Aber das Experiment misslingt: Er wird mit dem Virus infiziert und stirbt, während er im OP eine Infusion mit Blut unbekannter Herkunft erhält. Plötzlich erwacht er wie durch ein Wunder wieder zum Leben. Doch die Bluttransfusion hat ihn in einen Vampir verwandelt. Sang-hyun gerät nun in einen schweren Gewissenskonflikt zwischen der Gier nach Blut und seinem christlichen Glauben, der ihm verbietet zu töten. Aber wenn er nicht überleben kann, ohne menschliches Blut zu trinken, wie kann er es bekommen, ohne töten zu müssen?
Als Sang-hyun nach Korea zurückkehrt, trifft er einen ehemaligen Freund aus Kindertagen wieder, Kang-woo, und dessen junge Frau Tae-ju. Tae-jus erotische Anziehungskraft erweckt Sehnsüchte in Sang-hyun, die der Zölibatär zuvor fest unter Kontrolle hatte. Auch Tae-ju fühlt sich sexuell zu Sang-hyun hingezogen und entwickelt Wünsche, die vorher von ihrem kindischen, schlappschwänzigen Gatten und ihrer autoritären Schwiegermutter unterdrückt wurden. Schließlich verführt sie Sang-hyun dazu, seine Macht zu nutzen, um ihren Ehemann zu töten, was Sang-hyun nach anfänglichem Zögern auch tut. Als Tae-ju selber zu einem blutdurstigen Vampir mutiert, verlieren Sang-hyun und seine lüsterne Geliebte allmählich alle Hemmungen und beginnen zu morden...

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Kleine Tricks (Sztuczki)

Beitragvon gambit » Montag 1. Februar 2010, 04:18

Als letzten Film des Semesters zeigen wir heute den polnischen Überraschungshit "Kleine Tricks (Sztuczki)" von Andrzej Jakimowski mit Damian Ul und Ewelina Walendziak. Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

Orginaltitel: Sztuczki; Polen 2007; Regie und Drehbuch: Andrzej Jakimowski; Darsteller: Damian Ul, Ewelina Walendziak, Rafal Guzniczak, Iwona Fornalczyk, Tomasz Sapryk; Länge: 95 Minuten

Inhalt: "Noch ein Stück Melone?" Der siebenjährige Stefek erlebt einen unbeschwerten Sommer zwischen dem kleinen Lebensmittelladen seiner Mutter und dem großen rostigen Eisenbahnviadukt. Seine neunzehnjährige Schwester Elka kümmert sich rührend um Stefek; sie muß auf ihn aufpassen, wenn die Mutter arbeitet. Der Vater hat sich bereits vor Jahren mit einer anderen Frau aus dem Staub gemacht; mehr als ein etwas mitgenommenes Foto von ihm besitzt Stefek nicht.
Stefeks beschauliches Leben findet jäh ein Ende, als er eines Morgens auf dem Bahnsteig seinen Vater zu erkennen glaubt. Obwohl Elka bestreitet, saß es sich bei dem Mann auf dem Peron um den Vater der beiden handelt, bleibt Stefek überzeugt, daß er recht hat. Von nun an versucht er alles, um den Vater zurück in die Familie zu holen - und Stefek kennt sie, die kleinen Tricks, mit denen er das Schicksal zu seinen Gunsten beeinflussen kann.
Mit "Kleine Tricks" kommt ein filmisches Meisterwerk aus Polen zu uns. Einfallsreich, humorvoll, überraschend, warmherzig und voll von skurrilen Charakteren liefern Regisseur Jakimowski und seine bis in die kleinsten Nebenrollen brillanten Darsteller den sympathischsten Film, der 2009 im deutschen Kino zusehen war. Zusätzlich glänzt "Kleine Tricks" durch wunderschöne Landschafts- und Eisenbahn-Impressionen - ein absolutes Kino-Highlight 2009!

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Programm SoSe 2010

Beitragvon gambit » Mittwoch 17. März 2010, 22:06

Unser Programm im SoSe 2010:

12.04.: Das weiße Band
19.04.: Die Bucht (The Cove)
26.04.: Nord (OmU)
03.05.: Die Tür
10.05.: Alles für meinen Vater (Sof Shavua B´Tel Aviv)
17.05.: Die Friseuse
31.05.: Easy Rider (OmU)
07.06.: Looking for Eric (OmU)
14.06.: Das Orangenmädchen (Appelsinpiken)
21.06.: Giulias Verschwinden
28.06.: She, a Chinese (OmU)
05.07.: A Serious Man (OmU)

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Das weiße Band

Beitragvon gambit » Montag 12. April 2010, 07:08

Heute starten wir mit Michael Haneke`s preisgekrönten Meisterwerk "Das weiße Band" ins neue Semester. Wie immer im ZHG 011 um 19.30 Uhr für nur 2€ Eintritt.

D / AUT / FRA 2009
Regie & Drehbuch: Michael Haneke
Darsteller: Christian Friedel, Leonie Bensch, Ulrich Tukur, Ursina Lardi
Länge: 144 min; s/w
Homepage: http://www.dasweisseband.x-verleih.de

Inhalt: Ein kleines protestantisches Dorf im Norden Deutschlands, 1913/1914, am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Man ackert für den Herrn Baron und achtet die Autoritäten im Ort: den Pfarrer, den Arzt, den Lehrer. Wochentags wird hart gearbeitet, am Sonntag geht man in die Kirche - wie seit jeher.
Doch es geschehen sonderbare Dinge: Der Arzt verletzt sich bei einem Reitunfall schwer - sein Pferd ist über einen über den Weg gespannten Draht gestürzt. Karlchen, der geistig behinderte Junge im Dorf, wird schwer mißhandelt. Eine Scheune brennt nieder. Die Unruhe im Dorf nimmt zu - wer steckt hinter den Vorfällen?
Michael Hanekes aktuelles Werk ist der beste deutschsprachige Film seit Jahren und wird ein Klassiker des europäischen Kinos werden. Einmal mehr befaßt sich Haneke ("Caché", "Funny Games") mit dem Thema Gewalt, diesmal im Rahmen einer Studie über die dörfliche Gesellschaft vor hundert Jahren. Diese Gesellschaft definiert sich maßgeblich über Sekundärtugenden wie Disziplin, Fleiß, Ordnung und Gehorsam. Liebe und Menschlichkeit dagegen fehlen völlig. Das soziale Gefüge wird zusammengehalten durch nackte Gewalt, Angst, Psychoterror, Demütigungen und Unterdrückung, die von oben nach unten weitergegeben wird, bis sie die Schwächsten, die Kinder erreicht. Haneke entwickelt dieses verheerende Gesellschaftsporträt mit unglaublicher Genauigkeit, was ohne die exzellenten Darsteller (Burghart Klaußner als Pfarrer, vor allem aber die hervorragenden Kinderdarsteller) nicht möglich gewesen wäre.
Verstörend schöne Schwarzweiß-Bilder (der Film wurde in Farbe gedreht und anschließend "entfärbt") machen aus "Das weiße Band" endgültig ganz großes Kino. Der Film wurde völlig zu Recht mit Preisen überhäuft, unter anderem bekam er die Goldene Palme und den Europäischen Filmpreis in drei Kategorien (Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch) sowie die Oscar-Nominierung für den besten nicht englischsprachigen Film. (Daß er den Oscar letztlich nicht bekam, ist einmal mehr ein eindrucksvoller Beweis, daß Hollywood von guten Filmen keine Ahnung hat.)
"Das weiße Band" ist zugegebenermaßen keine leichte Kost, aber er zählt zu den Filmen, die man unbedingt gesehen haben muß.

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