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Pressemitteilung des Studentenwerks Göttingen 1/2015 06.08.2015

Stellungnahme zum baulichen Gutachten der Studentenwohnheime Rote Straße/Burgstraße  

Das Studentenwerk Göttingen verwahrt sich ausdrücklich gegen die in der Pressemitteilung der Wohnrauminitiative erhobenen Vorwürfe und zeigt sich nach einem Gespräch mit der Wohnrauminitiative, das in sachlicher und vertrauensvoller Atmosphäre am 04. August stattfand, mehr als verwundert über dieses Kommunikationsverhalten.

In dem maßgeblichen Gespräch sicherte Jörg Magull, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studentenwerks Göttingen, der Wohnrauminitiative zu, dass diese das Gutachten binnen maximal zwei Wochen zur Verfügung gestellt bekäme. Diese Frist ist jedoch noch nicht verstrichen.

„Wir wollten das Gutachten nicht kommentarlos versenden, sondern es mit konkreten Maßnahmen- und Handlungsvorschlägen sowie Gesprächsangeboten verbinden“, so Magull. Die möglichen Maßnahmen müssten jedoch aufgrund der derzeitigen Ferienzeit intern erst noch abgestimmt werden. Sämtliche Sanierungsmaßnahmen des Studentenwerks fänden grundsätzlich auf Basis der geltenden Mietverträge statt. 

Das Studentenwerk betreibt alles andere als eine Politik des baulichen Verfalls, um sich von Selbstverwaltungsstrukturen zu trennen – dieser Vorwurf der Wohnrauminitiative ist angesichts folgender Fakten nicht nachvollziehbar:

Auch in Zukunft gelten die derzeit gültigen Mietverträge. In den nächsten zehn Jahren plant das Studentenwerk insgesamt 60 - 70 Millionen Euro in Wohnheime, Kindertagesstätten und Mensen zu investieren. Im Kreuzbergring hat die Sanierung mehrerer kleiner Häuser bereits begonnen und wird sich am Ende auf 4 Millionen Euro belaufen.

Der Wirtschaftsplan des Studentenwerks für das Jahr 2015 sieht für die Wohnheime Rote Straße und Burgstraße nicht unerhebliche Beträge für Instandhaltungsmaßnahmen vor – allein 40.000 Euro für Schornsteinsanierungen, 25.000 Euro für Pflasterarbeiten im Innenhof und 5.000 Euro für Arbeiten an Innentreppen, insgesamt also ein Betrag von 70.000 Euro. Die Heizungen in diesen Häusern wurden bereits saniert, hierfür beliefen sich die Kosten auf 20.000 Euro.

Das Studentenwerk kommt den Bewohnern der Häuser Rote Straße/Burgstraße mit der Möglichkeit der Einsicht in das Baugutachten bereits entgegen. Seitens des Vermieters besteht grundsätzlich keine gesetzliche Verpflichtung, Mietern Einsicht in Gutachten, die den Gebäudezustand beurteilen, zu gewähren. Hierfür findet sich keine Rechtsnorm im Mietrecht. Dem so genannten Bestellerprinzip folgend, kann der Auftraggeber – hier das Studentenwerk – freibleibend darüber entscheiden, wem Einsicht in das bauliche Gutachten gewährt wird.

Zum Inhalt des Gutachtens stellt das Studentenwerk Göttingen keine Informationen zur Verfügung. Die Bewohner haben hierbei das erste Recht auf Information.

 

 

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