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Heute in der Mensa
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Swing, Lindy Hop, Charleston, bitte was?

By Eric Esquivel (Own work)

Lindy Hop wird auch als Großvater des Swing bezeichnet. Er entstand in den späten 20er Jahren in den Ballsälen Harlems. Lindy Hop war für alle Bevölkerungsschichten, Älter und Hautfarben offen. Er wurde zu Big Band Swing Jazz Musik der 20er bis 40er Jahre getanzt und entsprechend passend zur Musik improvisiert was sehr viel Freiheit in der Interpretation und den Bewegungen erlaubt, solange sie auf die Musik Sinn machen. Je nach Musikrhythmus und Tempo kann der Tanz wild und spontan sein, aber auch cool und elegant.

In den 1980er Jahren wurde der Swingtanz "wiederentdeckt" und gewinnt auch in Europa wieder zunehmend Freunde. Seit 1998 finden in vielen Städten regelmäßig Lindy Exchanges statt, um sich gegenseitig und den typischen Tanzstil einer anderen Stadt kennenzulernen.

Teilnehmer können mit Partner oder auch alleine kommen. In Lindy Hop Kursen wird üblicherweise häufig durchgewechselt, um schneller zu lernen, besser zu tanzen und um das gegenseitige Kennenlernen zu erleichtern. Beim "Social Dance" wird ebenfalls durchgewechselt so dass jede(r) jeden auffordern kann. Meistens tanzt man 2-3 Lieder mit dem gleichen Partner, den ersten davon oft zum "kennen lernen".

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18.01-23.03.2017: Neue Lindy Hop Kurse ab Januar

Gruppe 1 - First Steps
für alle, die gelegentlich mal beim Montags-Schnupperkurs in der JT Kantine dabei gewesen sind, keine oder wenige Figuren schon gelernt haben, kein oder eingeschränktes Vorwissen bzgl. Technik des Führens und Folgens haben, Interesse haben die andere Rolle zu lernen. In diesem Kurs werden wir an den Grundlagen des Lindy Hops arbeiten um den Weg zum Swingout finden zu können. Dieser Kurs findet statt bei einer Teilnehmerzahl von mindestens 10 Paaren. Bei mehr als 25 Paare wird der Kurs in zwei Gruppen aufgeteilt.

Gruppe 2 - Vocabulary

für alle, die einen Anfängerkurs belegt haben und sich schon mit grundlegenden Techniken des Führens und Folgens im Lindy Hop auskennen und den Weg bis zum Swingout schon gefunden haben. In diesem Kurs werden wir das Tanzvokabular aufbauen, uns an verschiedene Musikgeschwindigkeiten anpassen und kleine Folgen einüben um Bewegungsfreiheit und -fluss zu schaffen.

Gruppe 3 - Fast Feet
für alle, die einen Anfängerkurs belegt haben und sich schon mit grundlegenden Techniken des Führens und Folgens so wie fundamentale Rhythmen im Lindy Hop vertraut fühlen und gerne zu schnellere Musik tanzen wollen. Lindy Charleston sollte kein fremdes Konzept sein. In diesem Kurs werden wir das Musik-Tempo steigern und an entsprechenden Techniken arbeiten damit der Tanz immerhin geniessbar entspannt bleibt.

Gruppe 4 - Musicality
für alle, die sich mit dem Führen und Folgen verschiedener Rhythmen und Variationen im Tanz schon vertraut fühlen und sich an der Musik schon ein wenig anpassen können. In diesem Kurs werden wir auf Kreativität und Musikalität konzentrieren um musikalische Ideen im Tanz besser ausdrucken zu können.

Termine
Mittwochs, vom 18.01.2017 bis 22.03.2017

  • 19:00-20:15 - Gruppe 4 (Musicality)
  • 19:00-20:15 - Gruppe 2 (Vocabulary)
  • 20:15-20:45 - Übung für alle Gruppen
  • 20:45-22:00 - Gruppe 3 (Fast Feet)


Donnerstags, vom 19.01.2017 bis 23.03.2017

  • 19:00-20:15 - Gruppe 1 (First Steps)


Erste Stunde zum Schnuppern!

Ort
Zentralmensa, Clubraum 5 / Foyer. Platz der Göttinger Sieben 4, 37073 Göttingen

Mitbringen
Saubere und bequeme Schuhe
Freunde, Tanzlust, gute Laune, Spass und Freude an Swingmusik

Kursgebühren
50 Euro (Studierende) für 10 Termine
55 Euro (Bedienstete und Gäste) für 10 Termine
75 Euro (Studierende) für 2 Kurse
80 Euro (Bedienstete und Gäste) für 2 Kurse

Anmeldung: www.mo-swing.de/january-classes.html


Die Lehrer

Moonika kommt aus Estland und ist seit 20 Jahren in der internationalen Swingtanzszene aktiv. Alles begann im zarten Alter von 11 Jahren - schon zwei Jahre später nahm sie am "World Cup Lindy Hop" in Schweden teil. Seitdem war sie auf Unmengen von internationalen Wettkämpfen und Tanzcamps. Seit 2007 unterrichtet sie regelmäßig und mit ihrem Können, Pfiff und Humor bekommt sie quasi jedes Tanzbein zum Swingen, egal ob 5 oder 70 Jahre alt. Zu ihren Schwerpunkten zählen Lindy Hop, Stepptanz, Blues, Authentic Solo Jazz. Ihr ganz besonderes Faible gilt dem choreographieren von Tanzshows. Moonika lebt seit 2014 in Göttingen und treibt nun hier ihr "lindyhopsches Unwesen". 

Philip stammt ursprünglich aus Bulgarien, wohnt aber schon seit 10 Jahren in Göttingen und swingt seit 2 Jahren wild auf Tanzflächen Europas. Seine erste Begegnung mit Swing hatte er vor 10 Jahren. Zwischenzeitlich hatte er sich auf modernere Street Dances fokussiert, wie House und Locking, die als Nachfolger des Authentic Solo Jazz bezeichnet werden können. Seine Liebe für Swing hat er vor 3 Jahren bei Jazz Konzerten wieder entdeckt und seitdem besucht er regelmäßig internationale Tanzworkshops und Tanzveranstaltungen.

Aktuelles

Neue Tango-Kurse ab 6. März

für AnfängerInnen mit Vorkenntnissen, Wiedereinsteiger oder Mittelstufe. Anmeldungen ab sofort...