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10 Jahre Universitätsgästehaus

Das Universitätsgästehaus auf dem Nordcampus (Justus-von-Liebig-Straße 10) hat 10-jähriges Bestehen. Über 2.300 Gäste haben in diesen 10 Jahren im Gästehaus logiert; die Bewirtschaftung erfolgt durch das Studentenwerk. Das Gästehaus wurde nach knapp einjähriger Bauzeit Ende Dezember 1996 eröffnet und bietet in- und ausländischen Wissenschaftlern der Georg-August-Universität Wohnmöglichkeiten mit hervorragendem Komfort. Es verfügt über 35 Einzel- und 15 Doppelapartments. Die Apartments inklusive einer Küchenzeile, Dusche und WC sind voll möbliert, haben Telefon-, Rundfunk-/Fernseh- und Internetanschluss. Sechs Doppelapartments werden seit 2004 vom XLAB für die Unterbringung von Schülern und Kursteilnehmern des Science-Camp im Sommer genutzt.

Anfang der 90er Jahre war es aufgrund der hohen Studierendenzahl und der dadurch angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt nicht möglich, ausländischen Gastwissenschaftlern entsprechenden Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Das erschwerte die Ausweitung der internationalen Beziehungen. Deshalb stellte die Stiftung der Universität 1992 Gelder für den Bau eines Gästehauses zur Verfügung. Dabei wurde ein ungewöhnlicher Finanzierungsweg beschritten: Das Vorhaben wurde zum Rahmenplan angemeldet, um eine Mitfinanzierung des Bundes gemäß dem Hochschulbauförderungsgesetz (HBFG) zu erreichen. Der dafür erforderliche Finanzierungsanteil des Landes konnte jedoch wegen fehlender Haushaltsmittel nicht bereitgestellt werden, so dass die Summe durch die Aufnahme von Fremdkapital, einer Spende der Universitäts-Stiftung, einem Darlehen des Studentenwerks und Spenden Dritter aufgebracht wurde. So wurde es möglich, das Bauvorhaben von damals knapp 7 Millionen DM zu finanzieren.

Die Projektplanung wurde dem Göttinger Architekten brandi + partner übertragen, der 1991 den städtebaulichen Wettbewerb für die spätere Gestaltung des Uni-Nordgebietes gewonnen hatte. Die Bauarbeiten begannen im Dezember 1995, im Januar 1996 erfolgte die Grundsteinlegung durch die damalige Ministerin für Wissenschaft und Kultur Helga Schuchardt. Elf Monate später, Ende Dezember 1996, konnten schon die ersten Gäste der Universität einziehen. Der Treppenturm und die Brüstungen der Laubengänge wurden von dem in Schweden lebenden Farbgestalter Fritz Fuchs gestaltet.

Agnieszka Basack, polnische Kunststudentin der Fakultät der Schönen Künste der Nikolaus Kopernikus Universität von Torun, hatte im August vorigen Jahres im Rahmen ihres Praktikums beim Studentenwerk drei Ölgemälde zum Thema ?Justus von Liebig? gemalt. Diese wurden im Foyer des Gästehauses aufgehängt. Auch die Kupferrolle, die seinerzeit bei der Grundsteinlegung nicht eingemauert werden konnte, hat nun einen festen und sichtbaren Platz im Foyer des Gästehauses erhalten.

09/02/2007

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