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Studentenwerk Göttingen
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Heute in der Mensa
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Studentenwerk veröffentlicht Leistungsbericht 2006

Studentenwerk ist gut gerüstet für die Zukunft ? trotz Risikos sinkender Studierendenzahlen

? Studierendenzahlen
Im Wintersemester 2005/2006 betrug die Anzahl der an den Göttinger Hochschulen immatrikulierten Studierenden 26.360, im Sommersemester 2006 waren es 25.150 Immatrikulierte.

? Rahmenbedingungen
Zur Durchführung seiner Aufgaben erhält das Studentenwerk eine Finanzhilfe des Landes,
die mit 12 Prozent zur Gesamtfinanzierung beiträgt. Im Jahr 2006 wurde in Niedersachsen ein neues Finanzhilfemodell eingeführt. Aufgrund intensiver Verhandlungen mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Landesregierung konnte eine weitere Kürzung der Finanzhilfe vorerst verhindert werden.

Entwicklung in den Kernbereichen
? Mensen und Cafeterien
In den Verpflegungsbetrieben wurden 2006 insgesamt rund 2,5 Millionen Essen ausgegeben und damit die Ausgabezahl aus dem Geschäftsjahr 2005 wieder erreicht. Die Nordmensa gab aufgrund der Zunahme an Studierenden im Uni-Nordbereich 4 Prozent mehr Essen aus, die Kantine des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie konnte ein Plus von 7 Prozent verzeichnen. In den Cafeterien nahm die Nachfrage weiter zu. Die Warenerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent an. Im August 2007 startet das größte Mensa-Sanierungsprojekt in der Geschichte des Studentenwerks. Insgesamt 16,5 Millionen Euro fließen in die Modernisierung der Zentralmensa, dem Herzstück der Verpflegungsbetriebe.

? Studentisches Wohnen
Das Studentenwerk unterhält zurzeit 45 Wohnobjekte und 4.889 Wohnplätze, die Auslastung betrug im Jahr 2006 99,7 Prozent.
Zum 1. Juli 2006 wurden die Mieten um durchschnittlich 9 Prozent angehoben. Damit wurde die im Jahr 2005 eingetretene Erhöhung der verbrauchsabhängigen Betriebskosten an die Mieter weitergegeben. Der 1. Bauabschnitt der Sanierung des Wohnheims in der Roedererstraße 15 wurde im Jahr 2006 durchgeführt. Der 2. Bauabschnitt folgt im Jahr 2007. Die Sanierung wird von der Max Kade Stiftung mit insgesamt 500.000 US$ gefördert.

? Studienfinanzierung (BAföG)
Mit 4.943 Studierenden wurden 21,3 Prozent der immatrikulierten Studierenden deutscher Staatsangehörigkeit gefördert. Dies waren 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Anträge ging um 3 Prozent zurück, die Entwicklung des Vorjahres setzte sich somit fort. Ursache hierfür ist das Ausbleiben der Erstanträge. Ganz offensichtlich zeigt die mangelnde Anpassung der Bedarfssätze und Freibeträge negative Wirkungen. Nach einer von der Zeitschrift UNICUM durchgeführten Internet-Umfrage zur besten BAföG-Bearbeitung Deutschlands belegte das Studentenwerk Göttingen im Jahr 2006 den zweiten Platz.

? Entwicklungsperspektiven und Risiken
Im Sommersemester 2007 ist die Zahl der Studierenden gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent gesunken. Durch die Umstellung der Studiengänge auf die Abschlüsse Bachelor und Master konzentriert sich die Immatrikulation vornehmlich auf das kommende Wintersemester. ?Eine weiter sinkende Zahl der Studierenden bedeutet für uns geringere Einnahmen aus Studentenwerksbeiträgen und rückläufige Umsatzerlöse? beurteilt Christina Wathling-Peters die weitere Entwicklung. Zusätzliche Risiken sieht die Geschäftsführerin in möglichen Leerständen von Wohnraum und einer mangelnden Auslastung in den Verpflegungsbetrieben. Deshalb wurde dem Vorstand ein Konzept vorgelegt, das Maßnahmen zur Qualitätssteigerung sowie Vorschläge zur Kostensenkung und Umsatzerhöhung enthält.

? Zukünftige Schwerpunkte
Das Studentenwerk sieht sich insgesamt gut gerüstet, um die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen und zu meistern. Dazu Christina Wathling-Peters: ?Wir bauen auf tatkräftige Unterstützung und werden alles Notwendige tun, um auch unsere Mitstreiter im härter werdenden Wettbewerb zu begleiten und zu fördern.?
Um die Entwicklungsperspektiven zu nutzen, setzt das Studentenwerk auf eine hohe Qualität der Versorgungsleistungen sowie auf einen Ausbau des kundenfreundlichen Services. Bestes Beispiel dafür ist die Sanierung der Zentralmensa, die zu einem völlig neuen Ausgabesystem führen wird. Der Free Flow-Bereich wird die Studierenden und Bediensteten an 23 Theken vorbeiführen, an dem sich die Gäste selbst bedienen, sich frisch zubereitete Speisen reichen lassen oder sich für ein vollwertiges Menü zum kostengünstigen Preis entscheiden können. Dadurch wird die Auswahlmöglichkeit erheblich größer und den Qualitätsansprüchen der Studierenden und Bediensteten gerecht.

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