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Studentenwerk Göttingen
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Heute in der Mensa
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16.11.2007 - 32. ?Göttinger Familientag?

Um Eltern von Studienanfängerinnen und -anfängern einen Eindruck vom Studieren und Leben an der Universität zu vermitteln führt das Studentenwerk Göttingen, als einziges Studentenwerk in Deutschland, einen Familientag durch ? in Zusammenarbeit mit den Fakultäten, der Zentralen Studienberatung der Georg-August-Universität und der Agentur für Arbeit ?Berufsberatung/Hochschulteam?. In seiner Begrüßung wies Vizepräsident der Universität Markus Hoppe auf das erfolgreiche Abschneiden der Georgia Augusta im Zusammenhang mit der Bewerbung zur Eliteuniversität hin. Neben den Graduiertenschulen und dem Exzellenzcluster werde als 3. Förderlinie das ?Zukunftskonzept? gefördert. Mit Blick auf die Studienbeiträge betonte Hoppe, dass die jährlich rund 13 bis 14 Millionen Euro nach dem Motto ?von Studierende für Studierende? eingesetzt und zur Verbesserung der Studierendenbetreuung verwendet würden. Des Weiteren wies er auf die enge, positive Verzahnung von Stadt, Universität und Studentenwerk am Hochschulstandort Göttingen hin.
Prof. Ulrich Rüger, ehemaliger Leiter der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Göttingen, hob in seinem Vortrag ?Beginn des Studiums ? Chancen und Risiken eines neuen Lebensabschnitts? die Notwendigkeit von Krisen hervor, da sie unabdingbar seien für die Entwicklung der eigenen Lebenabschnitte. Er forderte die Studierenden mit einem Lichtenberg-Zitat auf, ?neue Blicke durch die alten Löcher zu werfen?, neugierig zu sein und das Risiko einzugehen, sich selbst neu zu entdecken. Prof Jörg Magull, Vorstandsvorsitzender des Studentenwerks, referierte über ?Die soziale Lage der Studierenden?. Er wies darauf hin, dass die Lebenshaltungskosten in Göttingen niedriger seien als in vielen anderen Universitätsstädten. Daran habe das Studentenwerk einen nicht unerheblichen Anteil. Während deutschlandweit beispielsweise für einen Wohnheimplatz im Durchschnitt 187 Euro Miete gezahlt werden müsse, liege dieser Preis in Göttingen bei lediglich 138 Euro.
Außerdem kämen in Göttingen knapp 20 Prozent der Studierenden in den Genuss eines günstigen Zimmers, doppelt so viele wie im Bundesdurchschnitt. Mit Blick auf die Verpflegung erwähnte Magull nicht ohne Stolz, dass über zwei Drittel der Göttinger Studierenden drei Mal und häufiger pro Woche in einer Mensa des Studentenwerks zu Mittag esse. Bundesweit seien dies nur 40 Prozent. Der Vorstandsvorsitzende begrüßte die endlich geplante BAföG-Erhöhung zum Wintersemester 2008/09 und forderte die Studienrenden auf, sich in der Abteilung usbildungsförderung über die verschiedenen Möglichkeiten der Studienfinanzierung beraten zu lassen.
Im Anschluss an die Vorträge konnten die Eltern in fachbereichsbezogenen Gruppen verschiedene Institute der Universität besichtigen und sich im Gespräch mit Dozenten über Studieninhalte und ?verlauf informieren. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Zentralmensa bestand in kleinen Gruppen Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch und zur Diskussion weiterer Fragen. Grundtenor der bei den Eltern zum Schluss durchgeführten Fragebogenaktion: ?Eine sehr informative und rundum gelungene Veranstaltung.?

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