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Pressemitteilung des Studentenwerks Göttingen 4/2014 ? 15.05.2014

Mehr bezahlbarer, staatlich geförderter Wohnraum für Studierende

Studentenwohnheimbau: Länderzuschüsse = günstige Mieten

Das Studentenwerk Göttingen unterstützt nachhaltig die Forderung des DSW (Deutsches Studentenwerk) nach raschem Handeln von Bund und Ländern für zusätzliche, preisgünstige und bezahlbare Wohnheimplätze und erwartet diese Entwicklung auch für den Studienstandort Göttingen. In Göttingen wird die Lage noch zusätzlich durch den Wegfall der Studienbeiträge verschärft, da zahlreiche Studierende, die sich bisher für Hessen, Nordrein-Westfalen und Thüringen entschieden hatten, jetzt jedoch zum Studienstandort Göttingen wechseln um dort ab dem Wintersemester 2014/2015 zu studieren:

Mehr bezahlbarer, staatlich geförderter Wohnraum für Studierende

Neue KMK-Prognose: Mehr preisgünstiger, staatlich geförderter Wohnraum für Studierende dringend nötig

  • Deutsches Studentenwerk (DSW) fordert rasches Handeln von Bund und Ländern für zusätzliche, preisgünstige und bezahlbare Wohnheimplätze
  • Laut neuer Prognose der Kultusministerkonferenz anhaltend hohe Zahl von Erstsemestern bis 2025
  • Derzeitige Förderung in einzelnen Ländern reicht nicht aus
  • Wohnheime der Studentenwerke besonders gefragt von Studienanfänger/innen sowie ausländischen Studierenden
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: ?Es darf nicht jedes Wintersemester bis zum Jahr 2030 zu Engpässen kommen?

 

Potsdam/Berlin, 14. Mai 2014. Angesichts der aktuellen Prognose der Kultusministerkonferenz, die nun bis zum Jahr 2025 von einer kontinuierlich hohen Zahl von Studienanfängerinnen und -anfängern ausgeht, sieht das Deutsche Studentenwerk (DSW) Bund und Länder umso mehr in der Pflicht, analog zum Ausbau der Studienplätze über die Hochschulpakte rasch ein gemeinsames Zuschussförderprogramm für zusätzlichen, preisgünstigen und bezahlbaren Wohnraum für Studierende aufzulegen. Diese Forderung erhebt der Verband seit längerem.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt: ?Die Studierendenzahl ist hoch, und sie bleibt hoch. Wir benötigen dringend zusätzliche, preisgünstige und bezahlbare, staatlich geförderte Wohnheimplätze. Es kann nicht sein, dass bis in die 2020er Jahre hinein gerade Erstsemester in vielen Hochschulstädten keine bezahlbare Bleibe finden.?

?So dringend, wie die Hochschulen auf staatliche Unterstützung über ausreichend finanzierte Hochschulpakte angewiesen sind, so dringend benötigen die Studentenwerke staatliche Unterstützung, um mehr preisgünstigen und bezahlbaren Wohnraum für Studierende schaffen zu können?, so Meyer auf der Heyde.

Er würdigt die Bemühungen einiger Länder, durch eigene Programme zusätzlichen Studentenwohnraum zu schaffen. Die Förderkonditionen und das Finanzvolumen seien jedoch je nach Bundesland sehr unterschiedlich. Daher brauche es wie beim Hochschulpakt eine Bundesförderung, fordert Meyer auf der Heyde.

Er appelliert an die Bundesregierung, auf die Länder zuzugehen: ?Wo ein politischer Wille ist, da ist auch im Bildungsföderalismus ein Weg. Auch in den 1970er und in den 1990er Jahren gab es Bund-Länder-Programme für den Wohnheimbau. Nur mit staatlicher Zuschussförderung können die Studentenwerke bei Neubauten preisgünstige und bezahlbare Mieten für Studierende realisieren.? Die Studierenden bräuchten keine Zuständigkeitsdebatten, sondern mehr bezahlbaren Wohnraum.

Die Kultusministerkonferenz hatte am 8. Mai 2014 ihre jüngste Prognose zur Entwicklung der Studienanfängerinnen und -anfänger vorgestellt. Danach werden bis zum Jahr 2019 rund 500.000 Erstsemester jährlich erwartet. Bis zum Jahr 2025 soll deren Zahl nur leicht auf 465.000 zurückgehen.

Gerade Studienanfängerinnen und -anfänger bevorzugen laut DSW das Wohnheim, genauso wie ausländische Studierende und Studierende mit kleinem Geldbeutel.

Die Studentenwerke bieten bundesweit rund 185.000 Plätze in mehr als 1.000 Wohnheimen. Die durchschnittliche Warmmiete in einem Studentenwerks-Wohnheim beträgt, einschließlich aller Nebenkosten, 214 Euro im Monat. Für die Miete ist beim BAföG derzeit eine Pauschale von 224 Euro im Monat vorgesehen.

Rund die Hälfte der Studierenden, die im Wohnheim leben, haben weniger als den derzeitigen BAföG-Höchstsatz von 670 Euro im Monat als Einnahmen zur Verfügung.

In Potsdam beginnt heute die Wohnheimtagung des Deutschen Studentenwerks. Das ist das Jahrestreffen der verantwortlichen für studentisches Wohnen aus allen Studenten- und Studierendenwerken.

 

Studentenwohnheimbau: Länderzuschüsse = günstige Mieten

  • Deutsches Studentenwerk (DSW) würdigt aktive Bundesländer, fordert aber ausreichende Zuschüsse wie in Bayern
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: ?Nur ausreichende staatliche Zuschüsse ermöglichen bei Neubauten günstige Mieten?
  • Bayern fördert mit 32.000 ? pro Platz
  • Mehrzahl der Bundesländer bei Studentenwohnraumförderung wieder aktiv
  • DSW: Förderkonditionen müssen in einigen Ländern besser werden
  • Auch Zuschüsse für Sanierungen notwendig

 

Potsdam/Berlin, 14. Mai 2014. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) würdigt die Bemühungen der derzeit zehn Bundesländer, die den Neubau von Studentenwohn­heimen fördern. Gleichzeitig appellierte der Verband an die Länder, sich bei den Förderkonditionen und dem Finanzvolumen an Bayern zu orientieren, wo für neue Wohnheimplätze 32.000 Euro Zuschuss pro Platz gewährt werden.

?Nur mit ausreichenden staatlichen Zuschüssen können die Studentenwerke bei Neubauten günstige Mieten realisieren?, erklärt Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks. ?Der Bedarf an preisgünstigem und bezahlbarem Wohnraum für Studierende ist groß, und angesichts der Rekordzahlen von Studierenden und Erstsemestern wird er noch weit bis in die 2020er Jahre groß bleiben.?

Außer Bremen und dem Saarland fördern inzwischen alle alten Bundesländer den Bau von Studentenwohnheimen. So hat jüngst das Land Niedersachsen nach 20 Jahren ?Abstinenz? die Wohnheimbau-Förderung wieder aufgenommen, allerdings mit einem leider sehr geringen Finanzvolumen. In den neuen Bundesländern fördert allein Thüringen, dafür mit dem nach Bayern zweithöchsten Landeszuschuss.

Die Förderbedingungen sind in den Ländern sehr unterschiedlich, so Meyer auf der Heyde. Nachholbedarf bei der Förderung sieht er besonders in den Ländern, wo derzeit nur verzinsliche Darlehen als Förderung gewährt werden, so in Hamburg. In Berlin gibt es  trotz politischer Absichtserklärungen noch immer keine konkretisierte, quantifizierbare Förderung.

Meyer auf der Heyde betonte auch die Bedeutung der Erhaltung preiswerten Wohnheimbestands: ?Für die Sanierung älterer Wohnheime sind staatliche Zuschüsse das beste Mittel, um preisgünstige und von den Studierenden bezahlbare Mieten beibehalten zu können?.

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