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Studentenwerk Göttingen
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Pressemitteilung des Studentenwerks Göttingen zum Thema Wohnheime

Das Studentenwerk Göttingen stellt Göttinger Studierenden 4.459 Wohnheimplätze zur Verfügung. Dies entspricht einer Versorgungsquote von 17,16 % (Stand: 31.12.2011); bundesweit liegt diese Quote bei ca. 9 %. Vielfältige Wohnformen werden dabei angeboten:

2.141    Wohnplätze in Einzelzimmer/Einzelappartements (48 %); 
             davon 186 Wohnplätze für Erasmus/Austauschstudierende

   219    Wohnplätze in Doppelzimmer/Doppelappartements (4,5 %)

1.537    Wohnplätze in Gruppenwohnungen (34,5 %)

   554    Wohnplätze in Familienwohnungen (13 %)

Über 1.000 Plätze werden für ausländische Studierende zur Verfügung gestellt und damit können 50 % der ausländischen Studierenden in Göttingen mit günstigem Wohnraum versorgt werden.

Die Angebote des Studentenwerks mit überwiegend campusnahen Wohnplätzen werden sehr stark nachgefragt, zurzeit beträgt die Warteliste ca. 1.300 Personen. Dieses ist seit Jahren eine konstante Größe. Dabei beträgt die Regelwohnzeit überwiegend 8 Semester; Ausnahmen bilden z. B. die Familienwohnungen.

In 2012 beabsichtigt das Studentenwerk ca. 10 Mio. Euro in seine Einrichtungen zu investieren, wobei mit kleinen bis großen Wohnheimen, Cafeterien und Mensen und die Psychosoziale Beratungsstelle nahezu alle Bereiche des Studentenwerks eingeschlossen sind. Das Studentenwerk wird auch in Zukunft seiner Verantwortung für seine Einrichtungen gerecht werden; bis 2022 sind mindestens 41 Mio. Euro für Wohnheime und Mensen vorgesehen. Beispielsweise sind hier für die kleineren Wohnheime am Kreuzbergring 14/16/18/20/22/24/30/32 rund 4 Mio. Euro eingeplant bzw. schon teilweise investiert.

Für eine Erweiterung des Wohnraumangebotes setzt sich das Studentenwerk intensiv ein und hofft demnächst hier Lösungen vorstellen zu können. Um auch zukünftig sozialverträgliche Mieten sicherstellen zu können, benötigt das Studentenwerk staatliche Unterstützung, welche seit den 80er Jahren in Niedersachsen eingestellt wurde. Eine Ausnahme bildeten die in 2010 zur Verfügung gestellten Mittel aus dem Konjunkturpaket II.

Das Studentenwerk fordert hier:

  1. Im Rahmen der Diskussion zur Aufhebung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern bei Bildungsfragen müssen auch Möglichkeiten für den Bund geschaffen werden, um sich für die soziale Infrastruktur von Studierenden engagieren zu dürfen (siehe hierzu auch die Forderungen unseres Dachverbandes).
  2. Aufnahme der Studentenwerke in den sozialen Wohnungsbau, wie es in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein der Fall ist.
  3. Zinsgünstigere Kredite durch Gewährträgerhaftung des Landes Niedersachsen.
  4. Befreiung von komplizierten vergaberechtlichen Vorgaben, wie in der Zeit des Konjunkturpakets II.

Das Studentenwerk Göttingen kritisiert das Vorgehen der sogenannten ?Wohnrauminitiative Göttingen?, da bislang kein Dialog gesucht wurde, sondern ausschließlich Vorwürfe über die Medien erhoben wurden. Des Weiteren verurteilt das Studentenwerk das Vorgehen dieser Initiative als unredlich, da mit anonymen Flugblättern die Mieterinnen und Mieter des Studentenwerks in den kleineren Wohnheimen gezielt verunsichert werden.

Zu folgenden falschen Sachverhalten nimmt das Studentenwerk wie folgt Stellung:

  • Das Studentenwerk verwaltet 2011 443 Wohnheimplätze verglichen mit 2002 weniger. Der überwiegende Anteil dieser Plätze war vom Studentenwerk angemietet bzw. durch Nutzungsverträge zur Verfügung gestellt. Davon werden über 200 Plätze nach wie vor von den Eigentümern direkt zur Verfügung gestellt. Weitere 98 Plätze stehen nicht mehr zur Verfügung, da die Universität ihre eigenen Liegenschaften selbst nutzt. Andere Liegenschaften wurden von ihrem Besitzer inzwischen abgerissen und neu bebaut, z.B. im Brauweg. Einzig in der Geiststraße wurde ein Wohnheim mit 15 Plätzen in eine Kinderkrippe des Studentenwerks umgewandelt. Das Studentenwerk stellt hierbei fest, dass es keine umfassende systematische Strategie gibt, sich von den kleineren Wohnheimen zu trennen.
    Kein Gremium des Studentenwerks hat Beschlüsse gefasst, sich von kleineren Wohnheimen zu trennen.
  • Das Studentenwerk bedauert, dass in der Öffentlichkeit Listen von Wohnheimen kursieren, die Liegenschaften beinhalten, die dem Studentenwerk nicht gehören und auch nicht vom Studentenwerk genutzt werden: hier Kreuzbergring 11 und Geiststraße 3.
  • Das Studentenwerk weist die Kritik zur Geiststraße 10 bzw. Bühlstraße 28 zurück. Hier wollten die Eigentümer die Liegenschaften selbst nutzen.
  • Das Studentenwerk weist die Kritik wegen angeblichen anonymen Wohnkulturen in seinen Wohnheimen aufs Schärfste zurück. Diese Kritik diskreditiert wissentlich die hervorragende Arbeit von über 400 ehrenamtlichen Mitgliedern in der studentischen Selbstverwaltung in den Wohnheimen.
  • Insbesondere weist das Studentenwerk den Vorwurf zurück, dass die im Göttinger Tageblatt vom 23.10.2012 erwähnten Wohnheime von einer Schließung bedroht seien. Diese Wohnheime sind alle im Besitz des Studentenwerks. Hier sieht sich das Studentenwerk aufgrund der Geschichte der Häuser in einer besonderen Verantwortung. Dieses wurde den Bewohner/innen auch in anderen Zusammenhängen (Here to stay-Kampagne) mitgeteilt.
  • Das Studentenwerk weist auch entschieden den Vorwurf zurück, systematisch Gruppenwohnungen in Einzelzimmer umzuwandeln. Der Anteil von Gruppenwohnungen mit 34,5 % ist seit Jahren nahezu konstant.

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