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28.06.08 - Kinderkrippe feiert 40-jähriges Bestehen

Die ?Villa am Campus? wie die Kinderkrippe des Studentenwerks auch häufig liebevoll genannt wird, feierte am vergangenen Samstag ihr 40-jähriges Bestehen mit einen großen Sommerfest. Ein so runder Geburtstag ist nicht nur Grund zum Feiern, sonder sollte auch Anlass zu einem Rückblick geben.
Am 1. April 1968 wurde die Kinderkrippe des Studentenwerks eröffnet. Ihre Gründung geht auf die Initiative studentischer Eltern, des AStA, engagierter Professorinnen und des Studentenwerks zurück. Die Kinderkrippe war damals die erste Einrichtung ausschließlich für Kinder studentischer Eltern in Deutschland.
?Damals?, so Leiterin Ute Katzwinkel in ihrer Begrüßungsrede ?gehörte es fast noch zum Bild der Frau, zu Hause zu bleiben und auf keinen Fall ein so junges Kind in eine Gemeinschaftsbetreuung zu geben. Man galt als Rabenmutter und erlebte oft nur eine geringe Akzeptanz. 30 Kinder wurden damals von Säuglingsschwestern betreut, die Versorgung von Grundbedürfnissen stand im Vordergrund. Heute, so die Leiterin weiter, bestimmen Bildungsinhalte den Alltag, man spreche vom kompetenten Kind oder vom ?Forschergeist in Windeln?. Kompetenz bezeichne in diesem Zusammenhang ?nicht alles können, sondern alles Lernen können???.  Christa Friedrich, Mitglied im Stiftungsrat des Studentenwerks, berichtete von ihren Erfahrungen, die sie Mitte der 60er Jahre als junge, studentische Mutter eines kleinen Sohnes gemacht hat. Sie und ihr Mann waren eines der ersten Elternpaare, deren Kind in der Kinderkrippe betreut wurde. Auch Dr. h.c. Günter Koch, ehemaliger Geschäftsführer des Studentenwerks, erinnerte sich ebenfalls aus eigener Erfahrung noch gut daran, wie schwierig die damalige Zeit für studentische Eltern war. Er sei froh gewesen, dass wenige Jahre nach Gründung der Krippe das Studentenwerk den Kindergarten ins Leben rufen konnte, und bald darauf auch das erste Wohnheim für Studierende mit Kind entstand.
Ludwig Hecke, Dezernent für Jugend, Schule und Ordnung, wies darauf hin, dass Göttingen bei der Betreuung von Kleinkindern absolute Spitze sei, die Zahl aber dennoch nicht ausreiche. Und so sollen bis 2010 386 zusätzliche Plätze geschaffen werden, so dass eine Betreuungsquote von 43,7 Prozent erreicht werde. Prof. Jörg Magull, Geschäftsführer des Studentenwerks, der die zu langen Wartezeiten beklagte, tat einen Blick in die Zukunft: Das Studentenwerk plane zusammen mit der Stadt eine weitere Kinderkrippe mit 25 Plätzen zu eröffnen.  
Eine Foto- und Spielzeugausstellung dokumentierte die vergangenen vierzig Jahre der Einrichtung. Die Besucher und Eltern konnten bei einem Rundgang durch das Haus erleben, was es heisst, Bildungsräume für Kinder zu gestalten.  Für diese gab es viele kleine und größere Aktionen, wie Kinderschminken, Schatzsuche und eine Kreativecke. Eine Clownin sorgte mit Luftballontieren für viel Spaß.  Am frühen Nachmittag ging mit dem Aufsteigen vieler bunter Luftballons das Fest zu Ende.

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