DeutschEnglish
DeutschEnglish
Studentenwerk Göttingen
Unternehmen StudentenwerkUnternehmen Studentenwerk
StartseiteKontaktÜbersichtImpressum DruckenPDF
Heute in der Mensa
Schriftgröße

Kostenexplosion auf Energie- und Lebensmittelsektor stellt das Studentenwerk Göttingen vor extreme Herausforderungen

In einem persönlichen Brief an Lutz Stratmann fordern die fünf niedersächsischen Studentenwerke den niedersächsischen Minister auf, die jährliche Finanzhilfe den gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten anzupassen. Zur Erfüllung ihres Förderauftrages erhalten die Studentenwerke Braunschweig, Göttingen, Hannover, Oldenburg und Osnabrück vom Land jährlich insgesamt 14 Millionen Euro. Hinzu kommen Studentenwerksbeiträge von ca. 11,3 Millionen Euro und Einnahmen aus Leistungsentgelten in Höhe von ca. 64,1 Millionen Euro. Für das Studentenwerk Göttingen beträgt die Finanzhilfe ? ohne die Kostenerstattung für die Abteilung Ausbildungsförderung (BAföG) ? rund 3,2 Millionen Euro. Die Studentenwerksbeiträge machen rund 2 Millionen Euro und die selbsterwirtschafteten Mittel ca. 18,2 Millionen Euro aus.
Mit einer stetig verbesserten Effizienz und teilweise deutlichen Steigerungen der Studentenwerksbeiträge und Preisen in den Verpflegungsbetrieben haben die Studentenwerke in der Vergangenheit die relativ sinkende Finanzhilfe bei steigenden Kosten zumindest zum Teil kompensieren können. Dies ist durch die seit Ende vergangenen Jahres drastisch gestiegenen Preise in vielen Bereichen nicht mehr möglich.
?Leider deuten derzeit alle Signale aus Hannover darauf hin?, so Prof. Jörg Magull, Geschäftsführer des Studentenwerks Göttingen, ?dass eine Anpassung der Finanzhilfe nicht erfolgen soll.? Bereits in den vergangen Jahren musste das Studentenwerk Göttingen enorme Kostensteigerungen verkraften. Im Jahr 2007 stiegen die Ausgaben für Personal und Energie bis zu 30 Prozent, auf dem Lebensmittelsektor war ein Anstieg von bis zu 40 Prozent zu verzeichnen. Für Gas, Heizung und Fernwärme erhöhten sich die Preise um 29,5 Prozent. Diese Tendenz setzt sich auch im Jahr 2008 fort. Für Ende 2009 ist mit einem Anstieg der Personalkosten um bis zu 5 Prozent zu rechnen. Die Preissteigerungen konnten in der Vergangenheit durch Eigenmittel aufgefangen werden oder wurden durch Anpassungen an die Studierenden weiter gegeben. Mittlerweile ist jedoch die Belastungsgrenze der Studierenden erreicht. Zumal laut der jüngsten Sozialerhebung rund 53 Prozent der angehenden Akademiker mit monatlichen Gesamteinnahmen von bis zu 700 Euro auskommen muss.
Unterstützung erhofft sich das Studentenwerk von den Abgeordneten des Ausschusses für Wissenschaft und Kultur: Sie wurden in einem entsprechenden Schreiben gebeten, sich in den anstehenden Haushaltsberatungen im Kabinett und im Landtag für die finanziellen Belange des Studentenwerks einzusetzen.
Das Studentenwerk verfolgt mit Interesse die aktuellen Prognosen, die ab 2011 einen starken Anstieg der Studienanfängerzahlen in Niedersachsen voraussagen. Mit seinem umfangreichen Betreuungs- und Beratungsangebot sichert das Studentenwerk Göttingen wesentlich die soziale Infrastruktur für Studierende am Hochschulstandort und trägt erheblich zu dessen Attraktivität bei.

Aktuelles

Campus to go. Jetzt in der Zentralmensa, Nordmensa und Mensa am Turm

Campus to go. Die Freiheit da zu essen, wo DU willst! Auf das "campus to go" Logo...