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Finanzielle Probleme sind der zweithäufigste Grund, warum Studierende abbrechen, vor allem in den traditionellen Studiengängen. Das geht aus der jüngsten Studienabbrecher-Befragung des Hochschul-Informations- Systems HIS hervor, die heute veröffentlicht wurde. 19% der befragten 2.500 Studienab-brecher nannten Probleme bei der Studienfinanzierung als Grund für den Studienabbruch. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) ist angesichts der Zahlen besorgt und sieht sich in seiner Forderung nach einer regelmäßigen BAföG-Erhöhung bestätigt.

"Die Studienfinanzierung ist neben der Überforderung noch immer einer der Knackpunkte, an dem Studierende scheitern, so DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat. Umso wichtiger sei es, mit einer verlässlichen und ausreichenden staatlichen Studienfinanzierung gegenzusteuern. Das BAföG müsse regelmäßig erhöht werden, das wäre eine gute Studienabbruch-Verhinderungspolitik."

Gemäß den regelmäßigen Sozialerhebungen des Deutschen Studentenwerks ist die Studienfinanzierung in Deutschland eine klassische Mischfinanzierung. Die drei wichtigsten Säulen sind: Elternunterhalt, Jobben, BAföG. 90% der Göttinger Studierenden werden von ihren Eltern unterstützt, jeder Zweite geht studienbegleitend arbeiten, jeder Vierte erhält BAföG. 18% erhalten finanzielle Zuwendung von Verwandten und Bekannten, 16% greifen auf vor dem Studium Gespartes zurück.

Dobischat forderte von den Ländern auch mehr Unterstützung für die Studienfinanzierungs-Beratung der Studentenwerke. Dieses neue Beratungsangebot bauen die Studentenwerke seit Jahren aus, ohne einen zusätzlichen Cent dafür von den Ländern zu erhalten. In Göttingen hat das Studentenwerk im vergangenen Jahr 517 Beratungen zur Studienfinanzierung (ohne BAföG-Beratung) durchgeführt. 60 Studierende haben über das Studentenwerk als Vermittler einen KFW-Kredit beantragt. Friedhelm Hartmann, Leiter der Abteilung Studienfinanzierung, weist darauf hin, dass die Verzinsung des KFW-Kredites zurzeit günstige 3,63 Prozent betrage, so dass sich ein solcher Kredit zur Finanzierung des Studiums, je nach Lebenssituation, durchaus eignen könne. Allerdings betont Friedhelm Hartmann, dass bei der Beratung immer die bestmögliche Finanzierung, also auch das BAföG, im Vordergrund stehe. Gerade hierduch unterscheide sich die Beratung deutlich von derjenigen durch Kreditinstitute.

 

HIS-Pressemitteilung:

www.his.de/presse/news/ganze_pm

 

Der Projektbericht "Ursachen des Studienabbruchs in Bachelor- und herkömmlichen Studiengängen" zum Download (184 Seiten):

www.his.de/pdf/21/studienabbruch_ursachen.pdf

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