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Häufige Probleme von Doktoranden

Probleme mit selbststrukturiertem Arbeiten
Doktoranden müssen ihre Arbeit über Jahre hinweg alleine vorantreiben, selbst wenn sie in ein Graduiertenkolleg oder eine Arbeitsgruppe eingebunden sind. Häufig fehlen Ansprechpartner/innen, was besonders gravierend ins Gewicht fällt, wenn der Betreuer/in schlecht zu erreichen/ ansprechbar ist. Je weniger Rücksprache  mit dem Betreuer, desto mehr Zweifel am Erforschten können aufkommen.

Probleme mit Betreuer/innen
Da sich viele Doktorande/innen über einen langen Zeitraum hinweg in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Bertreuer/in befinden, können Konflikte mit dem Betreuer/in und Konflikte unter den Betreuern/innen das Arbeiten des Doktoranden beeinträchtigen.

Probleme bei der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit, Beruf, Familie, Freizeit
Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, die an eine Abteilung angebunden sind, leiden häufig unter dem Problem einer Doppelbelastung durch Forschung und Lehre und die Arbeit der eigenen Promotion. Größere Probleme treten dann auf, wenn die Anforderungen der Abteilung das zur Verfügung stehende Arbeitsstundenpensum gravierend überschreitet und sich Doktorand/in - aufgrund der gefühlten Abhängigkeit- nicht hinreichend gegenüber den Anforderungen abgrenzen kann. Das Vernachlässigen der Promotion oder eine chronische Arbeitsüberlastung kann die Folge sein. Auch andere Arbeit, die zusätzlich zur Dissertation ansteht, ist eine zusätzliche Belastung, so befinden sich Doktoranden aufgrund ihres höheren Alters -häufiger als Studierende- in der Situation, bereits eine Familie gegründet zu haben und müssen die Arbeit durch Kindererziehung mit ihrer oft selbststrukturierten Arbeit an der Dissertation vereinbaren.

Finanzierungsprobleme
Finanzierungssorgen aufgrund von befristeten Stellen oder die Notwendigkeit eines Dazuverdienens wegen einer Unzureichenden Finanzierung beeinträchtigen die Arbeit am Projekt.

Probleme mit dem wissenschaftlichen Arbeiten
Niemand kann alles wissen. Wie Studierende auch, sind einige Doktorand/innen unsicher im wissenschaftlichen Arbeiten. Das betrifft sowohl fachspezifische Fertigkeiten (z.B. Methodenwahl, Forschungsdesign), als auch allgemeine Fertigkeiten wie Zeitmanagement, Literaturrecherche, wissenschaftliches Schreiben.

Motivationsprobleme durch Zukunftsängste
Im Hinblick auf die beruflichen Perspektiven fühlen sich einige Promovend/innen in dem Spannungsfeld zwischen Sorgen für einen späteren Beruf überqualifiziert zu sein und Ängsten, praktisch den beruflichen Anforderungen nicht zu genügen für die sie theoretisch qualifiziert sein müssten.

Persönliche Probleme
Persönliche Probleme wie zum Beispiel familiäre Konflikte, Umgang mit Stresssituationen oder eine körperliche oder psychische Erkrankung können oft in Kontexten wie Graduiertenkollegs nicht besprochen und aufgefangen werden.

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