Seit dem Sommer 2007 sanieren das Studentenwerk und die Universität als Eigentümerin des Gebäudes die Zentralmensa. Noch bis November 2009 wird die Sanierung dauern. Neben dem Einbau einer neuen Küchentechnik werden umfangreiche Brandschutzauflagen erfüllt.
Eine Neuorganisation der Essensausgabe in Form einer Menüwahl ergänzt die Sanierung in Bezug auf die veränderten Bedürfnisse der Gäste. So wird es z.B. keine Trennung mehr in Stamm- und Wahlessenmenüs geben.
Die Essensausgabe erfolgt ausschließlich im Free-flow-System. Dafür sind 23 Ausgaben als Themenpark mit Bedienung oder Selbstbedienung vorgesehen, so dass die Gäste in den Genuss einer völlig neuen Erlebnisgastronomie kommen.
Und zwar für den neuen Aufzug. Ab April wird es möglich sein, mit Rollstuhl oder Kinderwagen ohne lästige Umwege von einer Ebene zur anderen zu kommen. Der Aufzug geht von der Ebene 0 über die Eingangshalle und die Galerieebene bis zum Speisesaal.
Aber vorher muss noch fertig ausgeschachtet werden. Dann kommt eine Öffnung in die Zwischendecke, danach wird das "Gehäuse" gebaut, und erst dann der Aufzug eingebaut.
Geplant ist, dass spätestens zu Beginn des Sommersemesters alles fertig ist.


Ein Blick hinter die Kulissen am 21. Januar 2009.
Der Abriss geht voran.












Pünktlich zum Jahresbeginn 2009 gilt es, sich mal wieder an neue Wege im Essensbereich zu gewöhnen. Ab dem 5. Januar startet zum letzten Mal eine provisorische Essensausgabe, bevor der Umbau – voraussichtlich im September 2009 – endgültig abgeschlossen sein wird.
Der Eingang zum Stammessenbereich befindet sich künftig ausschließlich am bisherigen Stamm I-Eingang, die Salatbar ist weiterhin am gewohnten Platz zu finden.
Die weitere Essensausgabe gestaltet sich äußerst unkompliziert und sorgt hoffentlich für einen schnellen Service. Es wird künftig mehrere Essenstheken geben, an denen jeweils sowohl Eintopf als auch Stamm I und Stamm II erhältlich sein werden, was bedeutet, dass die Gefahr, in der falschen Schlange zu stehen, in jedem Fall ausgeschlossen ist.
Eine weitere Neuigkeit betrifft die Beilagenwahl beim Stammessen, die im nächsten Jahr frei getroffen werden kann. Wer also beispielsweise in der Vergangenheit auf den Braten verzichtet hat, weil er/sie keinen Klöße mag, kann künftig auf die andere Beilage zugreifen und muss nicht mehr auf den Braten verzichten.
Manche werden bei genauer Betrachtung der Zeichnung bemerken, dass hier keine Spielecke für unsere kleinsten Gäste eingezeichnet ist. Aber keine Angst, für die Unterhaltung der Kleinen wird auch weiterhin gesorgt, nur an einer anderen Stelle.

Wie schafft man einen Durchbruch durch eine 20 Zentimeter dicke und 2,7 Tonnen schwere Betonwand? In diese soll nämlich eine zweite Tür eingesetzt werden: zwischen dem Stamm- und dem Wahlessenbereich.
Drei Handwerker waren deshalb am vergangenen Freitag - nachdem die Studierenden fertig gegessen hatten - mehrere Stunden am Werk. Eine sogenannte Wandsäge, das Sägeblatt maß stolze 80 Zentimeter im Durchmesser, wurde mehrfach angesetzt und zersägte die Wand in sechs gleichgroße Teile. Funken spühten, Wasser spritzte – ein Wassersauger kam zum Einsatz, doch dann, am späten Nachmittag, war es geschafft. Mit Hilfe eines Flaschenzuges wurden die einzelnen 450 Kilogramm schweren Mauerteile herausgehoben und abtransportiert.Wie geht es mit der Sanierungsmaßnahme weiter? Zurzeit wird die Küche neu gefließt, dann erfolgt der Einbau der neuen Lüftungszentrale und der neuen Küchengeräte.
Studentenwerk Göttingen nimmt neue Geschirrspülanlage in der Zentralmensa in Betrieb. Gleichzeitig wird neues Geschirr der Serie „Campus“ eingesetzt.
Norbert Nörthemann, Küchenleiter der Zentralmensa, Britta Marquardt, Leiterin der bau- und betriebstechnischen Abteilung und Prof. Jörg Magull (v.l.) freuen sich über den gelungenen Start.
„Ein viel schöneres Essen“ meint Nicole Müller, 25-jährige Studentin der Sozialwissenschaften und VWL auf die Frage, wie ihr das neue Geschirr gefällt.
Das Studentenwerk hat 5.000 8-eckige weiße Teller geordert, dazu noch Schalen für Dip, Salat und Eintopf.
Für den studentischen Nachwuchs gibt`s die Teller in einem farbenfrohen Gelb, für die Studierenden für zu Hause zum Kaufen in einem schmucken Rot-Gelb.
Per Riesenkran schwebt die aus unzähligen Einzelteilen bestehende Geschirrspülänlage in Richtung Zentralmensa. Der Einbau wird ca. 4
Wochen in Anspruch nehmen.
Die Zentralmensa schließt ab 15. Februar 2010 von Montag bis Donnerstag bereits um 18.00 Uhr...