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Deutsche Studierende

Die Zahl deutscher Studierender an staatlichen Hochschulen in Göttingen erhöhte sich in den letzten Jahren kontinuierlich, wozu der "doppelte Abiturjahrgang" wie zuletzt möglicherweise auch der Wegfall der Studiengebühren beitrug.

Antragszahlen

Wegen der außerordentlichen Erhöhung der Studierendenzahl entwickelte sich die Antragszahl trotz ausgebliebener gesetzlicher Anpassungen der Bedarfsätze und Freibeträge bis 2014 positiv. Die bereits beschlossene Erhöhung der Sätze zum Herbst 2016 wird sich erst ab 2017 auswirken.

Förderungsfälle

Analog zur Antragszahl erhöhte sich auch die Anzahl der Förderungsfälle.

Gefördertenquote

Die Gefördertenquote vermindert sich seit dem WS 2011/12 kontinuierlich und bildet die mangelnde Anpassung von Bedarfsätzen und Freibeträgen ab. Mit 19,4 % ist schon zwei Jahre vor der beschlossenen Erhöhung annähernd der Tiefstand von 18,6 % erreicht, der vor der letzten Gesetzesanpassung im WS 2009/10 eingetreten war.

Durchschn. Förderungsbetrag

Erstaunlich ist der Anstieg des durchschnittlichen Förderungsbetrags auf zuletzt 439, nachdem dieser als Folge der vorangegangenen Gesetzesanpassung im WS 2011/12 einen Höchstwert von 448 erreicht hatte, dann aber im Folgesemester deutlich abgefallen war.

Auszahlungssumme

Die vom Studentenwerk Göttingen veranlasste Auszahlungssumme erhöhte sich 2014 gegenüber den Vorjahren kontinuierlich auf zuletzt 27,2 Mio.€. Die höchste, jemals ausgezahlte Summe von 27,6 Mio.€ aus 1991 wurde jedoch noch nicht wieder erreicht.

Bedarfssätze

Zuletzt wurden die Bedarfsätze 2010 erhöht. Der Verlust des Realwertes reduzierte sich damit. Insgesamt aber hat die Ausbildungsförderung aktuell nicht den Wert, den sie in der Geburtsstunde des BAföG 1971 beinhaltete. Dies gilt auch bei einem Ausblick auf die Erhöhung 2016, wenn für 2015 und 2016 jeweils die aktuelle Preissteigerung (03/2015) von 0,3 % unterstellt wird.

Freibeträge

Die Freibeträge wurden letztmalig 2010 erhöht und sollen 2016 weiter angepasst werden. Im Gegensatz zu den Bedarfsätzen ergibt sich aus diesem kurzfristigen Vergleich ein Realwertverlust, wird also der Preissteigerung nicht vollständig Rechnung getragen, obwohl diese für 2015 und 2016 nur mit dem Wert aus 03/2015 von 0,3 % angenommen wird.

Bedarfssätze

Gegenüber der letzten Anpassung der Bedarfssätze aus 2010 lässt die für 2016 beschlossene Erhöhung einen Realwertzuwachs erkennen, wenn für 2015 und 2016 lediglich die aktuelle Preissteigerung von 0,3 % (03/2015) unterstellt wird.

Freibetragsentwicklung

Allein die Freibetragsentwicklung ist seit Einführung des BAföG 1971 noch positiv.