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Stellungnahme des Studentenwerks Göttingen zur Pressemitteilung des RCDS Göttingen zum Thema "Studentenwerk plant Millionengrab"

Studentenwerk aus Wahlkampf heraushalten

Das Studentenwerk Göttingen nimmt mit großem Befremden die Presseerklärung des RCDS vom 27.11.2012 zum ?Neubauprojekt Lutterterrasse? zur Kenntnis. Das Studentenwerk verurteilt es aufs Schärfste, dass einzelne seiner Gremienmitglieder in der Öffentlichkeit angegriffen werden. Dies entspreche nicht den Vorstellungen des Studentenwerks von einem guten und fairen Umgang miteinander, so das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Studentenwerks Göttingen, Prof. Dr. Jörg Magull. Er appelliert an alle politischen Gruppierungen am Campus: ?Halten Sie bitte das Studentenwerk aus ihren Auseinandersetzungen im Rahmen von Wahlkämpfen heraus. Vorurteile und Vermutungen herauszugeben, und dies in Wahlkampfzeiten des Studierendenparlaments, hilft niemanden weiter.? 

Zu den kritisierten Bauplanungen erläutert, Prof. Magull: ?Die Planungen für das Neubauprojekt befinden sich in einem sehr frühen Stadium und beruhen naturgemäß auf groben Schätzungen.? Folgende Überlegungen sind in die vorliegende Kostenschätzung mit eingeflossen:

  • 18 m² große Zimmer mit eigener Nasszelle (gemäß der Empfehlungen für die qualitativen Mindestanforderungen bei der Errichtung und Umgestaltung von Studentenwohngebäuden des Deutschen Studentenwerks)

  • Gemeinschaftsräume wie Küchen und Aufenthaltsflächen

  •  Tiefgarage für 60 - 70 Plätze zur Einhaltung der Vorgaben der Stadt Göttingen, dass für 1/3 der Bewohner/innen Stellplätze zur Verfügung gestellt werden müssen.

    Prof. Magull erläutert: ?Zahlenvergleiche mit anderen Bauvorhaben sind immer nur schwer möglich. Es gibt Beispiele für Bauvorhaben von Studentenwerken, deren Kosten sich zwischen 38.000 ? und 83.000 ? pro Wohnplatz belaufen. Dabei muss man wissen, dass häufig nicht alle Kosten der sogenannten Kostengruppen 100 - 700 enthalten sind. Lokale Besonderheiten wie beispielsweise vorhandene Leitungssysteme im Fall des Abrisses und Neubaus oder eine komplette Erschließung eines Baugrundstücks, wie es hier in Göttingen der Fall ist, verändern die Baukosten.? Ferner sei die Vergleichbarkeit aufgrund fehlender Angaben wie Zimmergrößen, Gemeinschaftsflächen und anderen Ausstattungsmerkmalen nicht möglich. Darüber hinaus dürfe man folgende kostentreibende Faktoren nicht außer Acht gelassen:

    1. Die Anforderungen der EnEV (Energieeinsparverordnung) wurden in den Jahren 2007 und 2009 verschärft. Für 2013 sind weitere Anpassungen angekündigt. Dies lässt weitere Baukostensteigerungen erwarten.

    2. Das Konjunkturpaket II und die Veränderungen des Weltmarktpreises für Stahl haben zu enormen Preissteigerungen bei den Dämm-Materialien und im Bereich Rohbau (teilweise bis zu 30 %) geführt.

    Das Studentenwerk hat sich in der Vergangenheit und auch zukünftig dadurch ausgezeichnet, dass seine Wohnheime zeitgemäß ausgestattet und nachhaltig gebaut wurden. Magull: ?Wir werden dabei selbstverständlich so kostengünstig wie möglich bauen.?

    Die Gremien des Studentenwerks werden erst in den Jahren 2013 und 2014 die Arbeit zu der detaillierten Ausgestaltung des neuen Wohnheims aufnehmen. Denn im Vorfeld ist eine Änderung des Bebauungsplans notwendig. Hierzu befindet sich das Studentenwerk bereits in guten und konstruktiven Gesprächen mit der Stadt Göttingen. ?Wie kann man von einem Millionengrab sprechen, wenn die Detailplanungen überhaupt noch nicht begonnen haben. Polemik hilft hier nicht weiter?, so Magull. Und er ergänzt: ?Es wäre hilfreich, wenn bei Anschuldigungen wie im aktuellen Fall vorab Kontakt mit uns aufgenommen würde, um den Sachverhalt besprechen zu können.? Wir stehen jederzeit für Gespräche zur Verfügung.

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